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Digitale Editionen auf dem Vormarsch

Prof. Dr. Michael Stolz von der Universität Bern spricht am 8. Oktober 2012 über "Vernetzte Varianz. Die Neuedition von Wolframs Parzival und die Möglichkeiten elektronischer Darstellung"

In der Woche vom 8. bis 12. Oktober 2012 findet die internationale Summer School "Digitale Editionen. Methoden und Technologien für Fortgeschrittene" als Zusammenarbeit des Instituts für Dokumentologie und Editorik e.V. und der Professur für Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Christoph Fasbender) zum ersten Mal an der Technischen Universität Chemnitz statt. Hier arbeiten Geisteswissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen an der Erstellung digitaler Editionen, wie etwa dem Goethe-Briefwechsel, Fragmenten altnordischer Dichtung, mittelhochdeutschen Bilderhandschriften, dem Besucherbuch der Bergakademie Freiberg (1769-1820), den Ratsprotokollen des Tiroler Senats der Obersten Justizstelle (1814-1844) oder frühbuddhistischen Texten. Die Teilnehmer, die aus zahlreichen Städten Deutschlands, aber auch aus Österreich, Island, Norwegen und der Schweiz nach Chemnitz kommen, werden dabei in Möglichkeiten und Grenzen digitaler Methoden eingeführt.

In diesem Rahmen wird Prof. Dr. Michael Stolz von der Universität Bern am 8. Oktober 2012 um 19 Uhr im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, Raum NK004 einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema "Vernetzte Varianz. Die Neuedition von Wolframs Parzival und die Möglichkeiten elektronischer Darstellung" halten. Der "Parzival" gehört zu den Bestsellern der Literatur des 13. Jahrhunderts und ist in zahlreichen Handschriften überliefert. Eine Neuausgabe auf der Basis aller Überlieferungszeugen ist seit langem gefordert. Michael Stolz arbeitet als Leiter des Berner "Parzivalprojekts" seit August 2001 mit seinem Forscherteam an der Erstellung einer solchen Ausgabe, in der alle Textzeugen Berücksichtigung finden. Die hier angestrebte elektronische Umsetzung gilt als Pionierarbeit, da sie die synoptische Darstellung aller Handschriften und Fragmente des Romans bietet.

Weitere Informationen erteilt Dr. Gesine Schochow-Mierke, Telefon 0371 531-36974, E-Mail gesine.mierke@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
04.10.2012

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