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Wie beurteilen Personalchefs die Universitäten?

TU Chemnitz gilt im aktuellen Hochschulranking der WirtschaftWoche als Aufsteiger, insbesondere in Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen

  • Im Heft 15 der WirtschaftsWoche erschien das neueste Ranking. Bildquelle: www.wiwo.de

Etwa 420 Hochschulen gibt es in Deutschland. Doch von welchen kommen die besten Studenten? Sind Absolventen von privaten Hochschulen besser oder schlechter? Bevorzugen Unternehmen Bachelor- oder Master-Abschlüsse? Und worauf wird bei einem Bewerber am stärksten geachtet? Derartige Fragen beantworteten mehr als 500 Personalchefs für das aktuelle Hochschulranking der WirtschaftsWoche. Erarbeitet wurde es gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Universum Communications und dem Recruiting-Dienstleister Access KellyOCG. Die Ergebnisse erschienen im Heft 15 der WirtschaftsWoche im April 2012.

Die Technische Universität Chemnitz schaffte zwar nicht den Sprung unter die Top Ten der Universitäten, machte jedoch aus Sicht der Redaktion einen großen Sprung nach vorn und zählt so zu den Aufsteigern unter Deutschlands Unis. Das auf die TU Chemnitz bezogene Fazit des Rankings lautet: "Chemnitz zeigte sich vor allem in Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen als Aufsteiger. Bei den Naturwissenschaften kletterte die sächsische Uni um zwölf Ränge auf Platz 26, im Wirtschaftsingenieurwesen ging es immerhin vier Plätze aufwärts auf Platz 12."

Knapp 70 Prozent der Befragten arbeiten in Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, etwa 25 Prozent haben zwischen 100 und 1.000 Angestellte. Die restlichen Befragten kommen aus kleinen und mittleren Unternehmen. Beinahe alle Branchen sind vertreten: Banken und Chemiekonzerne ebenso wie etwa Unternehmensberatungen oder Wirtschaftsprüfer. Das Ranking der WirtschaftsWoche legt den Schwerpunkt bewusst auf Praxisrelevanz - denn die Personaler entscheiden, von welcher Hochschule sie bevorzugt Absolventen einstellen. Deshalb fokussiert sich die Umfrage auf wirtschaftsnahe Fachrichtungen: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Jura, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Naturwissenschaften.

Übrigens: Die Personalchefs achten bei den Bewerbern ganz besonders auf die Gesamtpersönlichkeit, Praxis- und Sprachkenntnisse sowie auf die Examensnoten. Jobs für potenzielle Führungskräfte werden bevorzugt von Bewerber besetzt, die einen Master-Abschluss vorweisen können. Absolventen von staatlichen Universitäten punkten gegenüber denen von Privatunis mit besseren Theoriekenntnissen, größerer Eigenständigkeit und stärkerem Durchsetzungsvermögen, so das Ergebnis des Hochschulrankings.

Mario Steinebach
23.04.2012

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