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Chemnitz startete mit großer Party ins Jahr der Wissenschaft 2011

Etwa 500 Besucher folgten dem Wissensparcours durch das Hauptgebäude der TU und erhielten an 30 Stationen Einblicke in viele Projekte - Freiflächenwettbewerb "Querdenken und Mitgestalten" hat begonnen

Am Nachmittag des 18. März 2011 war es soweit: Mit einer großen Auftaktparty ist Chemnitz in das Jahr der Wissenschaft gestartet. 30 Projektpartner stellten sich auf einem Wissensparcours im Hauptgebäude der Technischen Universität Chemnitz vor. Etwa 500 Besucher kamen dem Motto des Jahres der Wissenschaft nach: "Ihr werdet staunen".

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eröffnete gemeinsam mit dem Rektor der TU, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, die Veranstaltung. "Denken soll ins Zentrum rücken, Wissenschaft und Forschung gehören in die Mitte unserer Stadt. Der künftige Innenstadt-Campus folgt diesem Ziel ebenso wie das Jahr der Wissenschaft 2011. Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind neugierig. Ohne Neugier wäre eine Industriestadt wie Chemnitz auch gar nicht denkbar. Darum lade ich die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt ein: Seien Sie gerne neugierig, entdecken Sie Wissenschaft und Forschung für sich und staunen Sie", so Ludwig. Matthes fügte hinzu: "Was wir mit dem Jahr der Wissenschaft angepackt haben, gab es so vorher so noch nie. Dass sich nicht nur Stadt und TU zusammentun, sondern eine Vielzahl von Partnern und Projekten sich gemeinsam für die Wissenschaft engagieren, ist großartig."

Die Auftaktveranstaltung war zugleich auch der Startschuss für den Freiflächenwettbewerb "Querdenken und Mitgestalten". Hierzu wurden erstmalig die Flächen im Chemnitzer Stadtgebiet vorgestellt, zu denen in den kommenden Monaten die Bürger ihre Gestaltungsideen einbringen können. Die besten Ideen werden nach Ende des Wettbewerbs umgesetzt. Die drei Flächen befinden sich in der der Straße der Nationen nahe Zöllnerstraße, in der Matthesstraße am Konkordiaplatz sowie am Fuß des Sonnenbergs in der Jakobstraße Ecke Martinstraße neben den Bunten Gärten.

Ein Highlight der Auftaktveranstaltung waren die Auftritte der Show "The Drum Beat". Dahinter steht das weltweit einmalige Forschungsprojekt der TU Chemnitz zur geistigen und körperlichen Wirkung des Trommelns bzw. Schlagzeugspielens. Fünf Studentinnen der TU Chemnitz tanzten und trommelten, während die Zuschauer parallel dazu auf Leinwänden Puls und Herzfrequenz der Tänzerinnen beobachten konnten.

Bei den zahlreichen kleinen Forschern besonders beliebt war die "Mathe-Insel", auf der es zehn verschiedene Knobel- und Rechenaufgaben zu lösen galt. Aber auch im "Wunderland Physik" gab es - nicht nur für die Kleinen - eine Menge zu entdecken. Die Studenten und Mitarbeiter des Instituts für Physik der TU zeigten und erklärten sehr anschaulich, warum beispielsweise eine Glühbirne leuchtet oder wie Magnetismus funktioniert.

Auch die Sprechstunde von Dr. med. Dirk Sandrock, Chefarzt für Nuklearmedizin im Klinikum Chemnitz, wurde rege besucht. Wer seine Schilddrüse einmal im Ultraschall begutachten wollte, konnte sich bei ihm einer so genannten Sonografie unterziehen. Der kleine Vorgeschmack, den das Industriemuseum auf die Sonderausstellung "Vom Gänsekiel zum iPad - Schreibwerkzeuge im Wandel der Zeit" gab, stieß ebenfalls auf großes Interesse. Besonders die jüngeren Forscher konnten sich für das Schreiben mit historischen Federn oder längst ausrangierten Schreibmaschinen begeistern. Auch das Naturkundemuseum stellte Teile seines "Versteinerten Waldes" aus.

Mit dem Besuch des Parcours konnten kleine Wissenschaftler zugleich auch den ersten Puzzle-Baustein für das Diplom des Jahres der Wissenschaft sammeln. Erwachsene Wissenschaftsbegeisterte erhielten Stempelkarten. Bei jedem Besuch einer Veranstaltung im Jahr der Wissenschaft gibt es einen Diplom-Puzzleteil beziehungsweise einen Stempel. Wer ein "abgeschlossenes" Diplom oder eine vollständige Stempelkarte vorweisen kann, erhält eine Einladung zur großen Wissenschaftsparty am Ende des Jahres.

Das komplette Jahresprogramm und alles Wissenswerte rund um das Chemnitzer Jahr der Wissenschaft 2011 finden sich auf www.jahrderwissenschaft.de.

(Quelle: Stadt Chemnitz)

Weitere Berichte über den Wissensparcours gibt es nachzulesen in der Freien Presse und anzuschauen im MDR-Sachsenspiegel.

Mario Steinebach
18.03.2011

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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