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Damit Ideen gesichert und vermarktet werden können

"SachsenPatent", eine Initiative für Sachsens Erfinder, wird mit 1,7 Millionen Euro weitergefördert - TU Chemnitz koordiniert dieses Verbundprojekt

  • Eine gute Adresse für Erfinder - das Patentinformationszentrum der TU Chemnitz an der Bahnhofstraße. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Katharina Thehos

Forschungsergebnisse aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sollen möglichst schnell den Weg zum Markt finden - auch in Sachsen. Dabei ist es wichtig, die Ideen aus der Wissenschaft vor allem durch Patente zu schützen. An dieser Stelle kommt "SachsenPatent" zum Zug, eine seit 2001 bewährte Initiative für Erfinder im Freistaat. Sie forciert auch die gewerbliche Nutzung gemeinsam mit der Sächsischen PatentVerwertungsAgentur der GWT-TUD GmbH. Koordiniert und geleitet wird dieses Projekt von der Technischen Universität Chemnitz, die für den Zeitraum von 2011 bis 2013 einen weiteren Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur anteiligen Projektförderung von etwas mehr als einer Million Euro erhielt. "Zur externen Be- und Verwertung von fast 100 Erfindungen jährlich und zur schutzrechtlichen Sicherung von etwa der Hälfte der Erfindungen stellt auch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zur Sicherung der Gesamtfinanzierung dem Verbund Mittel in Höhe von 217.300 Euro pro Jahr zur Verfügung", berichtet Projektleiter Dr. Rainer Kittig, Referent (Schwerpunkt Forschung) im Büro des Rektors der TU Chemnitz. Mit Eigenmitteln der Verbundpartner beträgt das Projektvolumen somit für die nächsten drei Jahre mehr als 2,6 Millionen Euro.

Zu den Partnern gehören neben der TU Chemnitz die TU Bergakademie Freiberg, die TU Dresden, die Universität Leipzig, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst Leipzig, die Hochschule Zittau/Görlitz, das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig und das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf. "SachsenPatent" wurde in den letzten zehn Jahren auf Grund von Beschlüssen des Deutschen Bundestages zunächst durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und später durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Programm SIGNO sowie durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit mehr als acht Millionen Euro gefördert. Einschließlich Eigenmittel der Verbundpartner konnten Ausgaben für Be- und Verwertungsdienstleistungen bzw. Patentierungshilfen (Anwaltskosten und Schutzrechtsanmelde- und -jahresgebühren) in Höhe von etwa zehn Millionen Euro im Rahmen der Erfinder- und Schutzrechtstätigkeit der beteiligten sächsischen Hochschulen und der beiden außeruniversitären Forschungseinrichtungen finanziert werden. "Beispielsweise ist es der TU Chemnitz bisher gelungen, mit 50 Erfindungen Einnahmen von mehr als 225.000 Euro zu generieren - Tendenz steigend", sagt Kittig.

Alle Verbundpartner können ihre Schutzrechtskultur durch spezifische Strategien der Erfinder- und Schutzrechtstätigkeit im Projekt "SachsenPatent" weiter gemeinsam entwickeln und die Verwertung von Erfindungen durch gewerbliche Nutzung forcieren.

Weitere Informationen erteilt Projektleiter Dr. Rainer Kittig, Telefon 0371 531-31706, E-Mail rainer.kittig@verwaltung.tu-chemnitz.de. Ansprechpersonen für die Erfinder- und Schutzrechtstätigkeit an der TU Chemnitz sind Dr. Lars Kulke und Dr. Jörg Muster vom Dezernat Haushalt und Wirtschaft.

Mario Steinebach
13.01.2011

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