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Uni aktuell Forschung

1,8 Millionen Euro für nachhaltige Energieversorgung

Neue Nachwuchsforschergruppe entwickelt an der TU Chemnitz intelligente dezentrale Energiespeichersysteme

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Dr. Thilo Bocklisch (l.) und Jens Teuscher von der Professur Energie- und Hochspannungstechnik untersuchen im Labor eine Brennstoffzelle. Beide Wissenschaftler konzipierten die neue Nachwuchsforschergruppe. Foto: Christian Schenk

An der Technischen Universität Chemnitz will in den kommenden drei Jahren die neue Nachwuchsforschergruppe "Intelligente dezentrale Energiespeichersysteme" (IDE) einen nachhaltigen Beitrag zur Umgestaltung unseres derzeitigen Energieversorgungssystems leisten. Dazu werden so genannte "smart cells", welche Photovoltaikanlagen, Brennstoffzellen, elektrische sowie thermische Speicher und Verbraucher beinhalten, untersucht und weiterentwickelt. "Insbesondere sollen Batterien zukünftiger Elektrofahrzeuge als Energiespeicher genutzt werden. Zudem ist geplant, Energieüberschüsse aus der rapide wachsenden Windkraft aufzunehmen", erläutert Jens Teuscher von der Professur Energie- und Hochspannungstechnik. Außerdem wollen die Wissenschaftler Wege aufzeigen, wie die Lebensdauer der eingesetzten Komponenten erhöht und Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten reduziert werden können.

Das fakultätsübergreifende Forschungsprojekt wird im Rahmen des Programms "Hochschule und Forschung" des Europäischen Sozialfonds sowie durch den Freistaat Sachsen mit etwa 1,8 Millionen Euro gefördert. In der Nachwuchsforschergruppe arbeiten neun Mitarbeiter der Professuren Energie- und Hochspannungstechnik (Prof. Dr. Wolfgang Schufft), Systemtheorie (Prof. Dr. Steffen Bocklisch), Mess- und Sensortechnik (Prof. Dr. Olfa Kanoun), Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit (Prof. Dr. Josef Lutz), Technische Thermodynamik (Prof. Dr. Bernd Platzer) und Theoretischge Physik, insbesondere Computerphysik (Prof. Karl Heinz Hoffmann) zusammen. Laut Teuscher können weitere mit dem Thema Energiespeicherung befasste Wissenschaftler mit dieser Forschergruppe kooperieren.

Weitere Informationen erteilt Jens Teuscher, Telefon 0371 531-37752, E-Mail jens.teuscher@etit.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
27.04.2010

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