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An der Schnittstelle zur Wirtschaft

Studierende konnten beim 5. Tag der Industrie und Wissenschaft viele Kontakte knüpfen - Förderpreis des Industrievereins und zwei Stipendien für Hochbegabte gingen an die TU Chemnitz

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Der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Prof. Dr. Reinhard Erfurth (l.) und Kuratoriumssprecher Prof. Dr. Hans J. Naumann (r.) gratulierten den Stipendiaten und dem Preisträger: Marlen Pröger, Niels Goldberg und Dr. Alexander Jakob von der TU Chemnitz und Marcel Herklotz von der TU Bergakademie Freiberg (v.l.). Foto: Ines Escherich

Im Foyer des Hörsaalgebäudes herrschte am 26. November 2009 Hochbetrieb. Bei der vom Industrievereins Sachsen 1828 e.V. gemeinsam mit der TU Chemnitz organisierten Firmenkontaktmesse konnten Studierende mit den Personalverantwortlichen zahlreicher Mitgliedsfirmen des Industrievereins ins Gespräch kommen und sich über Jobs, Themen für Studienabschlussarbeiten und Praktika informieren. Zu den diesjährigen Ausstellern gehörten unter anderem Volkswagen Sachsen, KOMSA, NILES-SIMMONS, Fraunhofer IWU und ENAS. Viele nutzten auch den kostenlosen Bewerbungsmappen-Check am Stand der Schmaus GmbH. Am Stand des Chemnitzer Fortis Saxonia-Studententeams kann man sich über das Rennauto "Sax 3" und über das Hydrokultur-Projekt informieren, das gemeinsam mit Studierenden der FH Merseburg und der Hochschule für Design Burg Giebichenstein gestartet ist. Ziel ist der Bau eines wasserstoffbetriebenen Stadtfahrzeuges mit einer Reichweite von 500 Kilometern, die mit dem Energiegehalt von einem Liter Super-Benzin erzielt wird.

Während der Messe fanden zudem mehrere Diskussionsrunden und Workshops statt. Unter dem Motto "Auf Tuchfühlung mit der Industrie" konnten etwa 100 Studierende bei spannenden Exkursionen bei Porsche in Leipzig sehen, wie Autos montiert werden, wie bei Tower Automotive in Zwickau hochqualitative Karosserie- und Fahrwerksbaugruppen produziert werden oder wie bei TAKATA-PETRI in Elterlein hochmoderne Airbags und sonstiger Insassenschutz hergestellt werden.

Während einer Festveranstaltung vergab der Industrieverein den Industrieverein-Förderpreis "Richard Hartmann", der mit 5.000 Euro dotiert ist und wissenschaftliche Arbeiten mit Ergebnissen, die zur Stärkung der sächsischen Wirtschaft beitragen, prämiert. Preisträger in diesem Jahr ist Dr. Alexander Jakob, der in seiner Dissertation an der Professur Anorganische Chemie der TU Chemnitz neuartige Silber(I)-, Gold(I) bzw. Gold(III)-Carboxylat-Verbindungen für Metallisierungsprozesse entwickelte. Zudem verlieh der Industrieverein drei mit jeweils 2.250 Euro dotierte Stipendien für Hochbegabte - darunter Marlen Pröger und Niels Goldberg, die beide in Chemnitz Maschinenbau/Produktionstechnik studieren.

Weitere Informationen erteilt Katrin Hoffmann, Geschäftsführerin des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Telefon 0371/3669280, E-Mail info@industrieverein.org und unter http://www.industrieverein.org.

Mario Steinebach
27.11.2009

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