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20.000 Euro für erfolgreichstes Technologietransfer-Team

TU Chemnitz und Deutsche Postbank AG starten Neuauflage des Wettbewerbs wissen.schafft.arbeit - Bewerbungsschluss: 15. September 2009

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Preisgekrönte Blattfedern: Roland Schmidt von der IFC Composite GmbH prüft im Rahmen einer Stichprobenmessung die Federdicke im Lagerbereich. Diese Blattfedern wurden gemeinsam mit der TU Darmstadt entwickelt und erfolgreich in die Großserienfertigung überführt. Bei der Premiere von "wissen.schafft.arbeit" im Jahr 2008 hatte dieses Projekt die Nase vorn. Foto: IFC Composite

Im internationalen Vergleich muss es Deutschland noch besser gelingen, Forschungsergebnisse zeitnah in vermarktungsfähige Produkte der Industrie zu überführen. Dieses Ziel verfolgt der mit 20.000 Euro dotierte Preis "wissen.schafft.arbeit", den die Technische Universität Chemnitz gemeinsam mit der Deutschen Postbank AG 2009 zum zweiten Mal ausgeschrieben hat. Zur Bewerbung aufgefordert sind kleine oder mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler aus Deutschland, die in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich beim Wissens- und Technologietransfer zusammengearbeitet haben. "Der wirtschaftliche Erfolg der Kooperation und der innovative und nachhaltige Charakter des Transferprozesses bilden dabei die Hauptkriterien bei der Bewertung", erläutert Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz.

"Mit dem Transfer von Wissen aus Hochschulen in mittelständische Unternehmen können Wettbewerbsvorteile geschaffen werden und neue Arbeitsplätze entstehen", unterstreicht Dirk Berensmann, Vorstand der Deutschen Postbank AG, und begründet damit das Engagement bei der Ausrichtung dieses Wettbewerbs. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat gern wieder die Schirmherrschaft übernommen.

Bei der Erstauflage des Wettbewerbs im vergangenen Jahr gingen 42 Bewerbungen ein. Das eindrucksvollste und nachhaltigste Transferprojekt stellte Prof. Dr. Helmut Schürmann, Technische Universität Darmstadt, in Kooperation mit der ifc Composite GmbH Haldensleben vor. Preisgekrönt wurde die Entwicklung und Überführung einer Leichtbau- Fiberglas-Blattfeder in Großserie unter Schaffung von 70 Arbeitsplätzen.

Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb endet am 15. September 2009. Im Rahmen des II. Technologie-Transfer-Symposiums am 26. November an der TU Chemnitz erhalten die Finalisten ein breites Podium zur Vorstellung ihrer Projekte. Den festlichen Abschluss dieser Fachtagung bildet die abendliche Preisverleihung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.wissenschafftarbeit.de und bei Manuela Zenk, Projektkoordinatorin des Wettbewerbs, Telefon 0371 531-19 999, E-Mail manuela.zenk@wirtschaft.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
07.05.2009

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