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Raus aus dem Schulalltag, rein ins Labor

Institut für Physik der TU Chemnitz öffnete im Juni 2026 erneut seine Türen zur Schülersommerschule

Ein besonders Bild bot sich am 16. und 17. Juni 2026 in den Laboren des Instituts für Physik der Technischen Universität Chemnitz: Dort, wo sonst Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen, experimentierten an diesen beiden Tagen Schülerinnen und Schüler. Möglich machte dies die 31. Chemnitzer Schülersommerschule Physik, die – einer langen Tradition folgend – kurz vor den Sommerferien stattfand. Mehr als 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 aus ganz Sachsen waren in diesem Jahr der Einladung gefolgt. Für sie bot sich in drei Experimentierzeiten die Gelegenheit, Methoden und Geräte der physikalischen Forschung kennenzulernen und selbst anzuwenden. Von experimentellen Untersuchungen über Computersimulationen bis hin zu Fragen der visuellen Wahrnehmung war dabei das gesamte Spektrum des Instituts für Physik abgedeckt. Neben dem wissenschaftlichen Programm blieb den Schülerinnen und Schülern auch Zeit zum persönlichen Austausch mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie mit den Versuchsbetreuerinnen und -betreuern. Insbesondere die gemeinsamen Mittagessen boten hierfür gute Gelegenheiten.

Eröffnet und abgeschlossen wurde die Sommerschule durch zwei Vorträge, die aktuelle Forschungsfragen der Chemnitzer Physiker veranschaulichten. Prof. Dr. Thomas Seyller, Inhaber der Professur Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt Technische Physik an der TU Chemnitz, nahm die Schülerinnen und Schüler in seinem Vortrag „Oberflächliche Geschichten vom Elektron“ mit in sein Forschungsgebiet der Oberflächenphysik und 2D-Materialien. Der Vortrag „Optische Täuschungen - Das Gehirn reinlegen, um es zu verstehen“ von Prof. Dr. Wolfgang Einhäuser-Treyer, Inhaber der Professur Physik kognitiver Prozesse, schlug eine Brücke zur menschlichen Wahrnehmung. Diese Kombination aus Physik und Kognition ist eine Besonderheit des Instituts für Physik an der TU Chemnitz, die sich auch im Studiengang Sensorik und kognitive Psychologie widerspiegelt.

Weitere Informationen erteilt Dr. Martina Wanke, Telefon 0371 531-32977, E-Mail martina.wanke@physik.tu-chemnitz.de.

(Autor: Dr. Herbert Schletter)

Mario Steinebach
29.06.2026

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