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Eine Woche praxisnah Uni-Luft schnuppern

Fächerübergreifender Unterricht zum Thema „Nachhaltigkeit“: 140 Schülerinnen und Schüler aus Freiberg, Limbach-Oberfohna und Waldenburg besuchten die TU Chemnitz

Was bietet die Technischen Universität Chemnitz und wie fühlt es sich an Studentin oder Student zu sein? Diesen und noch weiteren Fragen gingen vom 10. bis zum 14. März 2025 140 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ Freiberg, des BSZ für Bau- und Oberflächentechnik des Landkreises Zwickau, Außenstelle Limbach-Oberfrohna, und des Europäischen Gymnasiums Waldenburg im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts an der TU Chemnitz nach.

Die Uni-Woche startete für die Schülerinnen und Schüler mit einem Kennenlernen der Universität im Rahmen eines „Speed-Datings“, an dem die Fakultäten sowie das Zentrum für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung ein „Hineinschnuppern“ in die Inhalte der verschiedenen Studienfächer sowie einzelnen Forschungsschwerpunkten ermöglichten. Zudem lernten die Schülerinnen und Schüler das T.U.C. Racing Team und den damit verbundenen Konstruktionswettbewerb „Formula Student“ näher kennen. Abgerundet wurde dieser Tag durch die Vorstellung des Studentenwerks Chemnitz-Zwickau mit einem Überblick über die Studienfinanzierung und den zahlreichen Wohnangeboten in Campus-Nähe.

Am Dienstag und Donnerstag wurde das Kernthema der Woche „Nachhaltigkeit“ in spannenden Workshops und Experimenten durch die Beteiligung mehrerer Fakultäten vertieft und vor allem praxisnah vermittelt. Je nach Interessen und Neigungen konnten die Schülerinnen und Schüler einen von insgesamt fünfzehn angebotenen Workshops besuchen. Diese wurden von unterschiedlichen Professuren aus der Fakultät für Maschinenbau, für Wirtschaftswissenschaften, für Mathematik, für Informatik, für Elektrotechnik und Informationstechnik, für Human- und Sozialwissenschaften sowie von der Philosophischen Fakultät ausgerichtet. Das Angebot reichte u. a. von „Dirty, Dusty, Dangerous – Fügen mit Strom“, „Der Mensch im Fahrzeug“, „Green washing – Wie müssten nachhaltige Produkte gestaltet sein?“, „Is das Rost?“ (alle Fakultät für Maschinenbau), „Routenplanung – Der Preis der Anarchie“ (Fakultät für Mathematik) über „The Sound of birds“ (Fakultät für Informatik), „Beobachten – Wahrnehmen – Verstehen – Rekonstruieren: Voraussetzungen und Bedeutung für pädagogisches Handeln“, „Menschenrechte in globalen Lieferketten: Wer trägt die Verantwortung?“ (beide Philosophische Fakultät), „Smart Data: Schüler forschen in der Innenstadt“ (Fakultät für Human- und Sozialwissenschaft) bis hin zu „Design Thinking“ (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und noch vieles mehr.

Um den Schülerinnen und Schülern nicht nur praktische Aspekte zur Thematik „Nachhaltigkeit“ zu vermitteln, wurden am Mittwoch auch theoretische Grundlagen im Rahmen von Vorlesungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln vermittelt.

Den Abschluss der Woche bildeten die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler, in denen sie ihre, in den Workshops erzielten Ergebnisse ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, den Lehrkräften und den Workshop-Leitern vorstellten.

Rückblickend stieß das Projekt des fächerübergreifenden Unterrichts bei allen Beteiligten wiederholt auf große Begeisterung. Die teilgenommen Schulen danken der Fakultät für Maschinenbau und insbesondere Dr. Björn John, der dieses Projekt seitens der TU Chemnitz federführend organisierte und leitete, und allen Mitwirkenden der TU Chemnitz für diese Einblicke und freuen sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

(Autorin: Dr. Kathrin Thieme)

Mario Steinebach
17.03.2025

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