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Neue Kunst im „Erfenschlag“

Studierende und Beschäftigte der TU Chemnitz schufen durch Malen auf dem Wasser ein Kunstwerk, das nun einen Gebäudeanbau auf dem Gelände des südlichsten Uni-Standorts ziert

Wer aufmerksam über den Universitätsteil Erfenschlager Straße 73 läuft, dem springt seit wenigen Tagen ein großflächiges und farbenfrohes Kunstwerk am Gebäude E02 ins Auge. Das abstrakte Bild entstand im Rahmen eines durch die Kulturhauptstadt-Initiative „TUCculture2025“ geförderten Projektes. „Was lange währt wird gut“, freuen sich Kerstin Lesselt, freischaffende Künstlerin aus Chemnitz, und Dr. Susann Hausner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde (Leitung: Prof. Dr. Guntram Wagner) der Technischen Universität Chemnitz. Beide hatten das Projekt bereits Ende 2022 initiiert. Verschiedene Ideen mussten u. a. aus Kostengründen verworfen werden. Umso mehr freuen sich die beiden Initiatorinnen, dass das Kunstwerk im Rahmen eines Neu-Anbaus an ein bestehendes Gebäude geplant und umgesetzt werden konnte. Dabei wurden sie tatkräftig von Katrin Förster und Enrico Berger vom Dezernat Bauwesen und Technik der TU Chemnitz unterstützt.

Bei der Umsetzung war es der Künstlerin Kerstin Lesselt besonders wichtig, dass das Kunstwerk von den Menschen gestaltet wird, die tagtäglich im Universitätsteil Erfenschlager Straße unterwegs sind. So lud sie Beschäftigte und Studierende zu einem Workshop „Malen auf dem Wasser“ ein – einer traditionellen Kunstform, bei der Farben auf einer mit Verdickungsmittel angereicherten Wasseroberfläche schwimmen und durch spezielle Techniken zu einzigartigen Mustern geformt werden, die anschließend auf Papier übertragen werden. „So entstanden mehr als 100 Bilder“, berichtet Hausner. Nach einer Vorauswahl durch die Künstlerin waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik der TU Chemnitz aufgerufen, ihren Favoriten zu wählen. Das Ergebnis kann nun als Fassade am neuen Anbau des Gebäudes E02 bewundert werden, für den das ausgewählte Motiv großformatig auf wetter-, wind- und temperaturbeständige Dibond-Platten gedruckt wurde. Das Motiv erinnert an geologische Zusammenhänge, die an dieser Stelle tatsächlich gegeben sind.

Weitere Informationen erteilt Dr. Susann Hausner, Telefon +49 (0)371 531-37929, E-Mail susann.hausner@mb.tu-chemnuitz.de.

Mario Steinebach
05.11.2024

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