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Kompetenzzentrum Fügetechnik entsteht in Chemnitz

Projekt von Dr. Mario Kusch von der Professur Schweißtechnik erhält eine Förderung von 400.000 Euro durch den Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft"

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Die Professur Schweißtechnik engagiert sich im Technologie- transfer: Dr. Mario Kusch gemeinsam mit Professurinhaber und TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes (l.). Foto: Uwe Meinhold

157 Anträge waren beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für die erste Förderrunde des Wettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" eingegangen - das Projekt "Einrichtung eines Kompetenzzentrums Fügetechnik für die Industrieregion Südwestsachsen" von Dr. Mario Kusch, Professur Schweißtechnik an der TU Chemnitz, gehört zu den elf ausgewählten. Es erhält nun in den kommenden zwei Jahren und drei Monaten eine Unterstützung von 400.000 Euro. Im Rahmen des Innovationswettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung neue Ansätze für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in wirtschaftlichen Anwendungen.

Ziel des ausgezeichneten Projektes von Dr. Mario Kusch ist es, in Kooperation mit drei Unternehmen ein Kompetenzzentrum zu etablieren, das als regionales Technologietransfersystem für fügetechnische Problemstellungen dient. "Dadurch fallen organisatorische, finanzielle und personelle Schranken weg und die Unternehmen bekommen direkten Zugang zu vorhandenem Fachwissen", erläutert Dr. Mario Kusch. "Wir arbeiten zweigleisig: Das an der Forschungsstelle - also vor allem bei uns an der TU Chemnitz - vorhandene Wissen rund um die Fügetechnik wird für potenzielle industrielle Nutzer aufbereitet und den Unternehmen auch aktiv in Schulungen und Seminaren zugänglich gemacht. Zum anderen wird eine zentrale Anlaufstelle für die Unternehmen geschaffen, an die sie sich mit ihren spezifischen Problemen wenden können." Beratungen, Fügeversuche, Machbarkeitsstudien und die Abwicklung von Forschungsaufträgen sollen zu den Aufgaben dieses Kompetenzzentrums gehören.

Die Gutachter des Wettbewerbs begrüßten den komplexen Ansatz des Chemnitzer Vorhabens, schätzten es als konkret und realistisch ein und sehen gute Erfolgsaussichten für die Umsetzung in der regionalen Wissenschaft und Wirtschaft. Gründe für die Auszeichnung waren zudem, dass der Technologietransfer von der TU direkt in die Unternehmen erfolgt.

Der Wettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft" im Internet: http://www.wirtschaft-trifft-wissenschaft.de

Weitere Informationen erteilt Dr. Mario Kusch, Professur Schweißtechnik, Telefon 0371 531-32210, E-Mail mario.kusch@mb.tu-chemnitz.de

Katharina Thehos
20.09.2007

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