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Institut für Soziologie
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Willkommen am Institut für Soziologie

 

Aktuelles aus dem Institut

Einladung zum Gastvortrag

Die Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung und das Methodenkompetenzzentrum laden ein zum Gastvortrag von

Prof. Dr. Elmar Schlüter (Justus-Liebig-Universität Gießen)

zum Thema
"Hasskommentare gegen Fluchtmigration und Geflüchtete –
Beschreibung und Analysen"

Zeit: Dienstag, 04.12.2018 | 17:15 Uhr
Ort: Reichenhainer Str. 90 Raum 2/N113

Zusammenfassung:
Fluchtmigration sorgt in Deutschland für zahlreiche kontroverse Reaktionen. Hierbei richtet sich die Aufmerksamkeit der öffentlichen und politischen Debatte zunehmend auf die Äußerung von Hasskommentaren im Kontext online-basierter sozialer Netzwerke. Eine systematische sozialwissenschaftliche Analyse der Verbreitung, Ursachen und Folgen von Hasskommentaren in online-basierten sozialen Netzwerken steht derzeit jedoch noch weitgehend aus. Das Ziel der in diesem Vortrag dargestellten Untersuchungen besteht somit darin, einen ersten Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücken schließen. Konkret richtet sich das Forschungsinteresse auf die doppelte Fragestellung, welche externen Ereignisse die Häufigkeit von Hasskommentaren in ausgewählten web-basierten sozialen Netzwerken beeinflussen und ob im Anschluss hieran eine ‚Ansteckungswirkung‘ von Hasskommentaren festzustellen ist.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen.
Kontakt: jochen.mayerl@soziologie.tu-chemnitz.de
Gewissermaßen druckfrisch:
Gründe und Formen der freiwilligen Nichtnutzung des Internets. Eine explorative Studie zum Internetverzicht bei Jugendlichen. AutorInnen: Christian Papsdorf/Sebastian Jakob/Lisa Purzitza/Jan-Peter Schmitten

Die vorliegende Studie untersucht die freiwillige und bewuss- te (partielle) Nichtnutzung des Internets bei Jugendlichen unter Rückgriff auf das Konzept der De-Mediatisierung. Auf Basis von 30 leitfadengestützten Interviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse werden zunächst Defizite und Nachteile der alltäglichen Internetnutzung in Form von acht distinkten Problemkomplexen iden- tifiziert. Daraufhin wird untersucht, welche Umgangsweisen mit diesen Problemen Userinnen und User entwickeln und ob sie dabei auf das Internet verzichten. Die Problemkomplexe, denen seitens der Befragten durch Strategien der freiwilligen Selbstbeschränkung der Internetnutzung begegnet wird, bilden die Grundlage für die Diskussion von fünf potenziellen Grenzen der Internetnutzung.

Online: https://link.springer.com/article/10.1007/s11614-018-0315-9
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist an der Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung, eine Stelle als teilzeitbeschäftigte/r Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (50 %, Entgeltgruppe 13 TV-L) befristet auf ein Jahr zu besetzen.

Die vollständige Ausschreibung ist zu finden unter:

https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/281933_2_Si.php

Für Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte gerne per Email oder telefonisch an Prof. Dr. Jochen Mayerl (Jochen.Mayerl@soziologie.tu-chemnitz.de)
Einladung zum Gastvortrag

Die Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung und das Methodenkompetenzzentrum laden ein zum Gastvortrag von

Prof. Dr. Elmar Schlüter (Justus-Liebig-Universität Gießen)

zum Thema
"Hasskommentare gegen Fluchtmigration und Geflüchtete –
Beschreibung und Analysen"

Zeit: Dienstag, 04.12.2018 | 17:15 Uhr
Ort: Reichenhainer Str. 90 Raum 2/N113

Zusammenfassung:
Fluchtmigration sorgt in Deutschland für zahlreiche kontroverse Reaktionen. Hierbei richtet sich die Aufmerksamkeit der öffentlichen und politischen Debatte zunehmend auf die Äußerung von Hasskommentaren im Kontext online-basierter sozialer Netzwerke. Eine systematische sozialwissenschaftliche Analyse der Verbreitung, Ursachen und Folgen von Hasskommentaren in online-basierten sozialen Netzwerken steht derzeit jedoch noch weitgehend aus. Das Ziel der in diesem Vortrag dargestellten Untersuchungen besteht somit darin, einen ersten Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücken schließen. Konkret richtet sich das Forschungsinteresse auf die doppelte Fragestellung, welche externen Ereignisse die Häufigkeit von Hasskommentaren in ausgewählten web-basierten sozialen Netzwerken beeinflussen und ob im Anschluss hieran eine ‚Ansteckungswirkung‘ von Hasskommentaren festzustellen ist.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen.
Kontakt: jochen.mayerl@soziologie.tu-chemnitz.de



Das Institut für Soziologie der TU Chemnitz verleiht den Lehrpreis an Richard Glöckner für seine hervorragende Leistung in der Lehre. Prämiert wurde Glöckner für das von ihm geführte Lektüreseminar "Flüchtige Moderne (Zygmunt Bauman)" im Sommersemester 2018. Überreicht wurde der Lehrpreis durch den Koordinator der Lehrevaluation Philip Adebahr und den Institutsdirektor Prof. Dr. Markus Hertwig.

Das Institut für Soziologie beglückwünscht Richard Glöckner zu seiner Auszeichnung!
Soeben ist das Buch "Employee Representation in Multinational Companies: The Articulation of Interests in Multilevel Action Fields" von T. Haipeter, M. Hertwig und S. Rosenbohm erschienen. Der Band ist das Ergebnis eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes, das zwischen 2015 und 2018 an der TU Chemnitz und der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wurde.



Die Studie thematisiert als eine der ersten überhaupt die Beziehungen und das Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Institutionen der Beschäftigteninteressenvertretung, wie Euro- oder Weltbetriebsräte, internationale Gewerkschaftsverbände oder Gesamtbetriebsräte in großen Konzernen, die grenzüberschreitend tätig sind.



Weitere Informationen unter

https://www.palgrave.com/gb/book/9783319975580





Zum Wintersemester 2018 wurde Jochen Mayerl von der TU Kaiserslautern auf die Professur Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung an der TU Chemnitz berufen.

Wir heißen ihn ganz herzlich am Institut für Soziologie willkommen!



Prof. Dr. Mayerl folgt Prof.'in Dr. Antje Röder, die bereits im Jahr 2016 nach Marburg gewechselt war. Zwischenzeitich war die Professur von JP Dr. Giesselmann und Dr. Haupt vertreten worden

Wir sind bestürzt über den gewaltsamen Tod eines jungen Mannes am vergangenen Sonntag in Chemnitz. Die darauffolgenden fremdenfeindlichen und rassistischen Übergriffe in Chemnitz sind allerdings durch nichts zu rechtfertigen. Wir verurteilen die Instrumentalisierung des schrecklichen Vorfalls durch rechtsextremistische Akteure auf das Schärfste. Die fremdenfeindlichen Kundgebungen und Übergriffe am Sonntag und Montag sind ein Angriff auf unsere demokratische Gesellschaft, dem sich die Zivilgesellschaft - und dazu gehören auch wir - ganz explizit entgegenstellen muss.

Es ist eine der Kernaufgaben von Soziolog*innen, gesellschaftlich konstruierte Probleme in einen sachlichen und emotional entkoppelten Diskurs zu bringen. In unserer wissenschaftlichen Arbeit folgen wir dabei dem Prinzip der „Wertfreiheit“. Als Bürger*innen bewegen wir uns allerdings nicht im wertfreien Raum. Das soziologische Institut fühlt sich den Werten einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft verpflichtet. In diesem Sinne unterstützen wir den Pluralismus unserer modernen Gesellschaft und möchten dazu beitragen, Globalisierung auch auf sozialer Ebene zu fördern, die Destabilisierung der demokratischen Grundordnung zu verhindern und den solidarischen Zusammenhalt über verschiedene Bevölkerungsgruppen hinweg auch auf lokaler Ebene zu festigen. Dabei gilt es stets zu kommunizieren, dass nationalsozialistisches Gedankengut ausschließlich Platz in der Geschichte hat.



Wir fordern alle mit unserem Institut verbundenen Menschen auf, sich den rechtsextremistischen, antidemokratischen Kräften entgegenzustellen. Wir stehen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz!

„Der Fall Bautzen“: Eine soziologische Studie von Henning Laux (TU Chemnitz) und Marco Schmitt (RWTH Aachen) zur Spaltung der digitalen Öffentlichkeit in der Flüchtlingsfrage.

Erschienen im Berliner Journal für Soziologie:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-018-0354-x
Das Mentoringprogramm Start Smart geht bald in die siebte Runde und sucht wieder engagierte Heldinnen und Helden für das nächste Wintersemester.

Habt ihr Lust, eine/n Erstis eures Faches beim Abenteuer Studieneinstieg zu unterstützen? Dann werdet JETZT Mentor/-in im Mentoringprogramm Start Smart! Hier habt ihr die Möglichkeit - auch ohne Kostümierung und Superkräfte ???? -, eine gute Tat zu vollbringen. Für euer ehrenamtliches Engagement erhaltet ihr selbstverständlich ein Zertifikat.

Weitere Infos und den Anmeldebogen findet ihr hier
Liebe Studierende,

das Problem ist bekannt:
unsere Ozeane verkommen zum Plastikendlager: Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen jedes Jahr alleine von Land aus ins Meer. Dort haben sich schätzungsweise schon 150 Millionen Tonnen angesammelt – sehr wahrscheinlich noch wesentlich mehr. Und auch Deutschland trägt einen Teil zur Verschmutzung bei: Immerhin geht ein Viertel des europäischen Plastikverbrauchs allein auf das Konto der Deutschen (Greenpeace).

Wir möchten zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten, dies zu reduzieren und möchten Sie daher dazu auffordern, Ihre Hausarbeiten, Belegarbeiten und ähnliches am Institut für Soziologie zukünftig plastikfrei abzugeben! - ein Heftklammer genügt!

Vielen Dank!
Zum 1. April 2018 wurde Henning Laux von der Universität Bremen auf die Professur Soziologische Theorien an der TU Chemnitz berufen, die er 2016/17 bereits zwei Semester vertreten hatte. Wir heißen ihn ganz herzlich willkommen!

Prof. Dr. Henning Laux hat das Büro 009 von Dr. Ulf Bohmann übernommen, der die Professur im Wintersemester 2017/18 vertreten hatte, und dem Institut als Wissenschaftlicher Mitarbeiter weiter erhalten bleibt.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Berufung beginnen alle Lehrveranstaltungen der Professur erst in der zweiten Vorlesungswoche.
Am 1.4.2018 startet an der Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation das Forschungsprojekt "Kampf um die Mitbestimmung". Das Projekt läuft 18 Monate und wird von der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) gefördert. Im Zentrum stehen verschiedene Formen des "Union Busting", bei dem Arbeitgeber Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte von Beschäftigten unterlaufen. Untersucht werden sollen dabei vor allem Gegenstrategien der Beschäftigtenseite. Das Projekt wird in Kooperation mit AFB - Beratung für Betriebsräte in Dresden durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/Professuren/Arbeit_und_Organisation/Projekt_Mitbestimmung/

Übersicht

Informationen für Studieninteressenten: Soziologie in Chemnitz studieren

Interessieren Sie sich für die gesellschaftlichen Hintergründe und Folgen der

  • Strukturveränderungen von Arbeit, Organisation und Technologie,
  • Entwicklung von Gesundheit und Gesundheitssystemen,
  • Globalisierung und Internationalisierung der modernen Welt?

Sie interessieren sich dafür, wie soziale Ungleichheit entsteht, warum Migrantinnen und Migranten in bestimmten Ländern besser integriert werden als in anderen, inwiefern Ihr Freundeskreis Ihre Gesundheit beeinflusst, warum Unternehmen immer häufiger befristete Arbeitsverträge anbieten, ob eine starke Handynutzung das Risiko für Gehirntumore erhöht oder warum Ihr Browserverlauf mehr über Sie aussagt als Sie denken?

Sie streben eine Fach- oder Führungsposition in Unternehmen, Verbänden oder Verwaltungen an? Dann sind Sie hier richtig! Diese und viele weitere Fragen erforschen und lehren wir am Institut für Soziologie der TU Chemnitz und bereiten Sie damit zielgerichtet auf Ihr späteres Berufsleben vor.

Wie man diese Fragen beantworten kann, wie man notwendige Daten erhebt und auswertet und welche Schlüsse man aus den Ergebnissen ziehen kann, erlernen Sie von Grund auf in unserem Studiengang Bachelor of Arts "Soziologie". Er ist zur Zeit zulassungsfrei, dauert drei Jahre und qualifiziert Sie bereits für den Berufseinstieg. Im Rahmen des Bachelor-Studiums können Sie aus verschiedenen Vertiefungen und Nebenfächern (bspw. Psychologie oder Medienkommunikation) wählen.

Zudem bieten wir drei Masterstudiengänge an. Der Master of Arts "Soziologie" ist stark forschungsorientiert und projektförmig. Sie können aus drei Vertiefungen wählen: "Gesundheit und Gesundheitssysteme", "Arbeit, Organisation und Technologie" und "Globalisierung und gesellschaftlicher Wandel". Der Master of Science "Public Health mit Schwerpunkt Prävention und Evaluation" ist ein fachübergreifender Studiengang, der soziologische, psychologische und bewegungswissenschaftliche Inhalte kombiniert. Unser Master of Science "Digitale Arbeit" thematisiert die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung für die Arbeitswelt, Unternehmen, das Management und die Gesellschaft.

Weitere Infos finden Sie hier:  Unsere Studiengänge

Wir freuen uns über Ihre Bewerbungen!

Erste Hilfe für Erstsemester

Liebe Erstsemester,
in den nachfolgenden PDFs findet ihr wichtige Informationen für einen stressfreien Start in das Soziologiestudium.

Erste Hilfe WS 2018/2019

Erste Hilfe für Erstsemestler im Master Public Health (WS 2017/2018)

Planung für die Einführungswoche im Oktober 2018

Wir stellen uns vor: Das Institut für Soziologie in Chemnitz

Das Fach Soziologie gibt es an der Technischen Universität der traditionsreichen Industrie- und Kulturstadt Chemnitz seit 1992. Ein selbständiges Institut für Soziologie wurde 1996 gegründet und wird seit dem von etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lehre und Forschung getragen, die sechs Professuren zugeordnet sind (Professuren des Instituts).

Studiengänge

251 264

Soziologie wird in Chemnitz in der ganzen Breite ihrer Grundlagen mit starker wissenschaftlicher und damit theoretisch-empirischer Ausrichtung in den konsekutiven Studiengängen

gelehrt. Hinzu kommt ein vom Institut organisierter fachübergreifender Studiengang

sowie der vom Institut organisierte Studiengang

(der "Nischel" - das informelle Wahrzeichen der Stadt Chemnitz ... früher "Karl Marx Stadt")
 

Das Institut zeichnet sich durch eine große Zahl von Forschungen in zentralen Themenfeldern aus, die oft große fachliche und öffentliche Aufmerksamkeit finden. Bei allen Unterschieden der jeweiligen theoretischen und/oder empirischen Arbeiten verbindet die Soziologinnen und Soziologen am Institut ein ähnliches Interesse an den folgenden Schwerpunktthemen:

Unsere zentralen Themenfelder: Arbeit und Technik, Gesundheit, Globalisierung

In den letzten Jahren haben sich sowohl in der Lehre wie vor allem auch in der Forschung drei zentrale „Säulen“ der soziologischen Forschung herausgebildet, die eng miteinander verknüpft sind und zukünftig weiter ausgebaut werden:

  • Arbeit, Organisation und Technologie: Wandel von Arbeitstätigkeiten, betriebliche Organisation und zwischenbetriebliche Netzwerke, Arbeitsbeziehungen/Industrielle Beziehungen, Technik und Medien in der informatisierten Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, Transnationalisierung von Arbeit und Organisation
  • Gesundheit und Gesundheitssysteme: Gesundheitsverhalten, Gesundheitsstrukturen und Gesundheitstechnologien im gesellschaftlichen Wandel
  • Globalisierung und gesellschaftlicher Wandel: Wandel gesellschaftlicher Strukturen (Netzwerke, soziale Bewegungen, soziokulturelle Strukturen, Zivilgesellschaft u.a.m.) im internationalen Kontext.

 

Herzliche Grüße,

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Markus Hertwig (Geschäftsführender Direktor des Instituts)
und das Team der Soziologie in Chemnitz

Und: viel Spaß in Chemnitz: "Chemnitz tanzt"

Presseartikel