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Institut für Soziologie
Master "Soziologie"

Master of Arts (M. A.) "Soziologie mit Schwerpunkt gesellschaftlicher Zusammenhalt und Konfliktbewältigung"

Ab dem Wintersemester 2019/2020 bietet das Institut für Soziologie den neu konzipierten Masterstudiengang „Soziologie mit Schwerpunkt gesellschaftlicher Zusammenhalt und Konfliktbewältigung“. Der Studiengang bietet ein wissenschaftliches Studium auf fortgeschrittenem Niveau im Fach Soziologie. Thematisch fokussiert er aktuelle Dynamiken der modernen Gesellschaft wie Individualisierung, Technisierung, Globalisierung oder Radikalisierung und die dabei erzeugten Herausforderungen für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

                                

Was zeichnet den Masterstudiengang Soziologie mit Schwerpunkt gesellschaftlicher Zusammenhalt und Konfliktbewältigung aus?

Der konsekutive Studiengang „Soziologie mit Schwerpunkt gesellschaftlicher Zusammenhalt und Konfliktbewältigung“ verbindet eine gegenstandsbezogene Schwerpunktsetzung in den Bereichen der Identifikation, des Verstehens und der Erklärung von sozialen Mechanismen, Strukturen und Prozessen der gesellschaftlichen Integration und Konfliktbewältigung. Dies umfasst eine breitgefächerte und forschungsnahe Vertiefung in den zentralen soziologischen Theorien und fortgeschrittenen qualitativen sowie quantitativ-statistischen Methoden der empirischen Sozialforschung. Die Inhalte werden vertieft durch ein zweisemestriges empirisches Lehrforschungsprojekt, in dem die Studierenden eine eigenständige Fragestellung bearbeiten. Darüber hinaus können sie ihr Studium interdisziplinär durch Lehrveranstaltungen benachbarter Disziplinen ergänzen. Alternativ besteht die Möglichkeit zu einer berufsorientierten Anwendung der Studieninhalte im Rahmen eines mehr-wöchigen Praktikums. Der Aufbau des Studiums fördert die Eigenständigkeit der Studierenden bei der Verfolgung individueller Forschungsinteressen durch die Kombination von Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen mit offenen Formaten und projektförmigen Elementen.

Aufbau des Studiums

Basismodule (1.–2. Semester)

  • Soziologische Theorien 

  • Fortgeschrittene Techniken der Empirischen Sozialforschung (qualitativ und quantitativ) 

  • Zusammenhalt und Konflikt 

  • Ungleichheit und Solidarität


Die Basismodule zielen auf eine fundierende Erweiterung des Wissens im Bereich der soziologischen Grundlagen und vertiefen die Kompetenzen durch die Anwendung auf konkrete Themenfelder.

Lehrforschungsprojekt (2.–3. Semester) 


  • Lehrforschungsprojekt „Politik und Kultur“ oder 

  • Lehrforschungsprojekt „Arbeit und Digitalisierung“ oder 

  • Lehrforschungsprojekt „Gesundheit“


Die Studierenden wählen eines der drei Themenfelder und arbeiten daran über zwei Semester. Dabei können sie eigenständig und praxisorientiert eine wissenschaftliche Fragestellung im Rahmen eines empirischen Lehrforschungsprojektes bearbeiten.

Interdisziplinäre Vertiefung / Praktikum (3. Semester)


Im dritten Semester präsentieren und diskutieren die Studierenden ihre Befunde aus den Lehrforschungsprojekten mit den Studierenden des ersten Semesters. Parallel dazu sieht das dritte Semester eine interdisziplinäre Erweiterung in einem anderen Fachgebiet (z.B. Sozialpsychologie, Migration, Europäische Geschichte etc.). Oder eine berufsorientierte Vertiefung durch ein mehrwöchiges Praktikum vor. 


Modul Master-Arbeit (4. Semester) 


Im vierten Semester wird die Masterarbeit verfasst.

Kurzübersicht zum empfohlenen Ablauf des Studiums nach der Studienordnung 2019

Studienordnung ab Immatrikulation 2019
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Berufsperspektiven 


Der Masterabschluss bietet vielfältige berufliche Möglichkeiten innerhalb und außerhalb der wissenschaftlichen Forschung. Verschiedene Arbeitsfelder bieten Anknüpfungspunkte:

• Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen

• Wissenschaftliche Beratung von Politik, Verwaltung, Wirtschafts- und Sozialwesen


• Parteien, Verbände, Kirchen


• Non-Profit- und Non-Governmental-Organisationen 


• Internationale Entwicklungszusammenarbeit


• Lektorats- und Verlagsarbeit,

• Öffentlichkeits-, Kultur- und Medienarbeit, Journalismus

• Sozial-, Meinungs- und Marketingforschung

 

Bewerbung und Zulassung

Der Studiengang ist zur Zeit nicht zulassungsbeschränkt. Zulassungsvorsetzung ist jedoch i.d.R. ein Studienabschluss "Bachelor Soziologie". Ein Zugang mit ähnlichen Abschlüssen ist nach Prüfung durch den Prüfungsausschuss möglich - gute Kenntnisse der theoretischen und forschungsmethodischen Grundlagen der Soziologie sollten vorhanden sein. Praktisch ausgerichtete Fachhochschulabschlüsse (Sozialpädagogik, Soziale Arbeit u.ä.) sind aufgrund ihres i. d. R. nur geringfügig soziologischen Profils meist nicht zulassungsfähig - auch hier sind aber Ausnahmen nach Prüfung möglich.

Nähere Auskünfte erteilt unsere Fachstudienberatung (s.u.). Bitte bewerben Sie sich möglichst frühzeitig beim Studierendensektretariat der Universität (nicht bei uns!) unter Vorlage möglichst aussagekräftiger Unterlagen zu den Inhalten Ihres Studiums und des Abschlusses.

Wichtige Infos des Studierendensekretariats zum Übergang Bachelor - Master finden Sie hier.

Fachstudienberatung des Instituts für Soziologie

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Studienberaterin

Portrait: Prof. Dr. habil. Susanne Rippl
Prof. Dr. habil. Susanne Rippl
  • Telefon:
    +49 371 531-32706
  • Fax:
    +49 371 531-832706
  • E-Mail:
  • Adresse:
    Thüringer Weg 9, 09126 Chemnitz
  • Raum:
    2/TW9/011 (neu: C34.011)
  • WWW:

Weitere Unterlagen

Weitere Informationen zum MA-Studium (Informationen des Studierendensekretariats der TUC für Bewerber)

Presseartikel