Aktuelles
die Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung und das Methodenkompetenzzentrum laden ein zum Vortrag von Prof. Dr. Elmar Schlüter Soziologie mit Schwerpunkt Methoden der internationalen Vergleichenden Sozialforschung der Justus-Liebig-Universität Giessen zum Thema: „KI in der Lehre - Wie KI als Reflexionsassistent genutzt werden kann.“
Was passiert eigentlich, wenn Studierende nicht nur eine Musterlösung sehen, sondern eine gezielte Rückmeldung darauf erhalten, wo ihre individuellen Antwort bereits tragfähig sind – und wo noch blinde Flecken bleiben? Und wie lässt sich ein solches Feedback in großen Lehrveranstaltungen ermöglichen, ohne daraus eine automatisierte Bewertung zu machen? Der Vortrag stellt ein Projekt zum KI-basierten Lernfeedback für Studierende vor, das derzeit im
Studiengang BA Social Sciences der Justus-Liebig-Universität Giessen entwickelt wird. Im Zentrum steht die Idee, KI nicht als Ersatz für Lehre oder Prüfung einzusetzen, sondern als Reflexionsassistent: Studierende vergleichen eigene offene Antworten mit fachlich geprüften Referenzlösungen und erhalten Hinweise zu Stärken, Lücken und möglichen Lernstrategien.
Dadurch sollen metakognitive Prozesse unterstützt werden – also die Fähigkeit, das eigene Verständnis realistischer einzuschätzen und gezielter weiterzulernen. Der Vortrag richtet sich an alle Lehrenden, die sich allgemein für KI in der Hochschullehre interessieren. Diskutiert werden didaktische Potenziale, Grenzen und praktische Fragen der Umsetzung, insbesondere mit Blick auf Skalierbarkeit, Lernplattformen und die Rolle von Lehrenden in KI-gestützten Feedbackprozessen.
Zeit: Donnerstag 18.06.2026, 14:00-15:30 Uhr
Ort: Hybrid (Zoom und Präsenz - Ort wird noch bekannt gegeben)
Alle Interessierten, Studierenden, Doktorand/innen und Mitarbeiter/innen sind herzlich eingeladen
Anmeldungen unter: methodenkompetenzzentrum@hsw.tu-chemnitz.de
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen bezüglich Veranstaltungen des MethodenKompetenzZentrums, tragen Sie sich einfach in unseren Newsletter (https://mailman.tu-chemnitz.de/mailman/listinfo/methodenkompetenzzentrum) ein.
Sie werden dann immer über aktuelle Veranstaltungen und Workshops informiert.
Mit freundlichen Grüßen
MethodenKompetenzZentrum
Britta Maskow
https://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/Professuren/Allgemeine_Soziologie/index.php
Er hat in dieser Zeit die soziologische Theorieausbildung in Chemnitz nachhaltig geprägt. Mit großer fachlicher Breite und intellektueller Neugier vermittelte er Studierenden eine vielfältige und kritische Auseinandersetzung mit soziologischen Perspektiven und trug so wesentlich zur Qualität der Lehre bei.
Sein Wirken im Bereich der politischen Soziologie reichte weit über das Institut hinaus. Mit klarem analytischem Blick und großem gesellschaftlichem Engagement hat er soziologische Einsichten zur Entwicklung des Rechtsextremismus – insbesondere in Chemnitz – in die Öffentlichkeit getragen.
Nicht zuletzt war Ulf Bohmann ein bei Studierenden und Kolleg:innen sehr beliebter und geschätzter Kollege.
Wir danken ihm herzlich für seine langjährige Arbeit, seine Impulse und seine sachliche, nachdenkliche und zugleich sehr menschliche Art. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, dass er dem Institut auch in Zukunft verbunden bleibt.
Annika Barzen konzipierte ein praxisnahes Seminar zu qualitativen Forschungsmethoden in der Soziologie, das Studierende dazu befähigt, Forschungsprozesse eigenständig zu gestalten. Ausgangspunkt ist eine Hausarbeit als Prüfungsleistung, die als Pilotstudie angelegt ist und die typischen Bestandteile eines wissenschaftlichen Artikels (Einleitung, Hintergrund, Methoden, Ergebnisse, Diskussion, Limitationen, Fazit) integriert. Der Seminarplan folgt dieser Struktur und begleitet die Studierenden schrittweise bei der Entwicklung und Bearbeitung einer individuellen Forschungsfrage.
ChatGPT & generative KI: Handreichung für den Umgang in Lehre und Studium an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften.
Ein wesentlicher Teil der Hochschulbildung fokussiert darauf, Studierenden Kompetenzen und Wissen zu vermitteln, die Wissenschaft und Gesellschaft benötigen und welche vom Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Vor diesem Hintergrund wäre ein grundlegender Ausschluss neuer Technologien wie aus dem Bereich „generative künstliche Intelligenz“ in der Hochschullehre problematisch. Gleichzeitig erfordert der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Kontext der Hochschulbildung von allen beteiligten Akteur:innen einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang, der über das reine Anwenden hinausgeht (Birkelbach, Mader & Rammel, o. D.).
Vor dieser Herausforderung hat die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der TU Chemnitz im Januar 2023 eine „Taskforce ChatGPT“ gegründet, um sich zu diesem Themenbereich fachlich fundiert eine Meinung zu bilden, und Empfehlungen zu entwickeln. Im Rahmen der Taskforce fanden Arbeitssitzungen und hochschulöffentliche Veranstaltungen statt, in denen die verschiedenen Statusgruppen ihre Perspektiven und Erfahrungen einbringen konnten.
Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind in dieser Handreichung zusammengefasst.
Die Evaluation hat eine Laufzeit von Mitte 2024 bis Anfang 2027 und umfasst einen Vorher-Nachher-Vergleich sowie Erhebungen im Titeljahr selbst. Mit einem Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden werden Daten erhoben, mit denen Veränderungen und Lernprozesse sowie Erkenntnisse über Wahrnehmungen und Erwartungen zur Kulturhauptstadt analysiert werden können. Das Team beginnt in diesem Sommer mit den ersten Befragungen.
Ansprechpartnerin: Emma.Rossbach@hsw.tu-chemnitz.de
das Problem ist bekannt:
unsere Ozeane verkommen zum Plastikendlager: Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen jedes Jahr alleine von Land aus ins Meer. Dort haben sich schätzungsweise schon 150 Millionen Tonnen angesammelt – sehr wahrscheinlich noch wesentlich mehr. Und auch Deutschland trägt einen Teil zur Verschmutzung bei: Immerhin geht ein Viertel des europäischen Plastikverbrauchs allein auf das Konto der Deutschen (Greenpeace).
Wir möchten zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten, dies zu reduzieren und möchten Sie daher dazu auffordern, Ihre Hausarbeiten, Belegarbeiten und ähnliches am Institut für Soziologie zukünftig plastikfrei abzugeben! - ein Heftklammer genügt!
Vielen Dank!