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Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums
Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Chemnitz

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz

Projektbezeichnung
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz
Leistungszeitraum
01. August 2016 bis 31. Juli 2021
Konsortialpartner

TU Chemnitz mit dem Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) mit der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb und der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement sowie der Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Technologietransfer und Innovationsförderung Magdeburg GmbH (tti).

Förderung
Förderinitiative "Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Forschungsgegenstand

Seit dem 01. August 2016 nimmt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz die Digitalisierung und Vernetzung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Sachsen und Umgebung in die Hand und bietet so eine wertvolle Hilfestellung zur Umsetzung eines breitgefächerten Leistungsportfolios zur Integration von Industrie 4.0 direkt im Unternehmen. Ziel ist es, mit dem Leistungsportfolio auf verschiedenen Kanälen mit unterschiedlichen Instrumenten und Formaten den KMUs realitäts- und anwendernah die Integrationsmöglichkeit der Digitalisierung in den bestehenden Betrieb vor Augen zu führen, Mitarbeiter und Führungspersonal zu qualifizieren sowie die Umsetzung der Industrie 4.0 relevanten Maßnahmen zu unterstützen. Neben der Kooperation mit den einzelnen KMUs liegt ein besonderes Augenmerk auf der Streuung der erzielten Fortschritte, so dass erreichte Meilensteine und Ergebnisse breitenwirksam und fruchtbringend nach außen getragen werden. Damit wird der Wirtschaftsstandort Chemnitz und Sachsen gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit gerade auch regionaler Unternehmen erhöht.

Der Forschungsbereich der Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums erstreckt sich dabei auf die rechtliche Begleitung der digitalen und vernetzten Fabrik- und Produktionssysteme, Produktentstehungsprozesse und virtuellen Geschäftsprozesse. Daneben liegt der Schwerpunkt auf der Behandlung von rechtlichen Querschnittsthemen, die in Verbindung mit Industrie 4.0 zwangsläufig auftreten. Im Fokus der Forschungsaktivitäten steht dabei vor allem die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Dazu bedarf es einer detaillierten Ermittlung und Erörterung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Risiken und anschließender Erarbeitung von entsprechend anwendungsbreiten und unternehmensgerechten Lösungskonzepten zum rechtskonformen Umgang mit der Digitalisierung im eigenen Unternehmen. Darüber hinaus wird den KMUs zu den rechtlichen Fragestellungen ein jederzeit zugängliches Online-Qualifizierungsangebot im Rahmen der „Wissensbox Recht 4.0“ zur Verfügung gestellt, welches eine selbständige Schulung und Sensibilisierung zu den rechtlichen Fragestellungen rundum Industrie 4.0 erlaubt.

Weitere Informationen: BMWi und Website
 

Presseartikel