Hybrid Societies (SFB 1410)
Hybride Gesellschaften:Menschen interagieren mit verkörperten digitalen Technologien
Der Forschungsverbund Hybrid Societies untersuchte, wie das Miteinander von Menschen und intelligenten Technologien gestaltet werden kann. Im Kern ging es darum zu bestimmen, was nötig ist, damit Menschen und Maschinen ihre Aktivitäten und Bewegungen aufeinander abstimmen können. Was ist erforderlich, damit Menschen sich beispielsweise mit Robotern, mit hochautomatisierten Fahrzeugen oder virtuellen Figuren genauso reibungslos koordinieren können wie mit Mitmenschen? Und wie muss Technik gestaltet werden, damit sie diese Anforderungen erfüllt? Die grundlegende wissenschaftliche Erforschung dieser Fragen ist zentral, da wir unseren Alltag in hybriden Gesellschaften zunehmend mit selbstständig denkenden und handelnden Maschinen teilen und dieses neue Miteinander bislang keine klare normativen Grundlagen besitzt.

Quelle: Jacob Müller/TU Chemnitz
Das Teilprojekt E02 beschäftigte sich mit der übergreifenden Frage verantwortlichen Handelns in hybriden Gesellschaften. Das Projekt untersuchte die Voraussetzungen verantwortlichen Verhaltens von Menschen und EDTs und kombinierte dabei drei Perspektiven – die juristische, die psychologische und die sozio-interaktive. Ziel war es, ein integriertes Rahmenmodell für verantwortliches Handeln durch Menschen und EDTs zu entwickeln, mit dem insbesondere das Konzept der rechtlichen Verantwortung neu justiert bzw. definiert werden sollte, um den komplexen Herausforderungen hybrider Gesellschaften zu genügen.
Im Teilprojekt INF ging es um das Erschaffen einer Informationsinfrastrukturumgebung für systematisches, interdisziplinäres und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in transdisziplinären Forschungsumgebungen - auch unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen wie z.B. Datenschutz oder Schutz von Geistigem Eigentum.