Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Alumni

Die Kunst, authentische Geschichten zu erzählen

Sandra Hofmann und Katharina Gleß gründeten nach ihrem Studium ein Büro für Employer Branding und Storytelling in Leipzig

Als Sandra Hofmann und Katharina Gleß während ihres Studiums der Medienkommunikation an der Technischen Universität Chemnitz im Seminar verschiedene Interviewtechniken erlernten, ahnten sie noch nicht, dass sie eines Tages damit Geld verdienen werden. Seit Januar 2016 leiten die beiden Frauen in Leipzig die Agentur Effektrausch, die sich als Büro für Employer Branding und Storytelling versteht.

„Wir gehen fast täglich in Unternehmen hinein und nehmen uns Zeit für die Gespräche mit den Menschen vor Ort, denn wir und unsere Kunden setzen auf lebhafte, greifbare und authentische Geschichten“, berichtet Hofmann. Sie selbst sei stets bemüht, im richtigen Moment die passende Frage zu stellen. Ihre Büropartnerin Katharina Gleß hat bei Effektrausch den Bereich Fotografie und Gestaltung übernommen. „Ich halte fotografisch das fest, was für emotional erzählte Storys unverzichtbar ist – nämlich Gesten, Mimik, Situationen, Umgebungen und Stimmungen“, sagt Gleß. Damit ergänzen sich die beiden Frauen ideal. 2017 fand sich das junge Unternehmen bereits in der Liste der Top 30 unter 30 des Branchenmagazins „PR Report“. Hinzu kamen Siegerpodest-Plätze beim Startup Weekend-Events in Leipzig und Chemnitz.

Mittlerweile arbeiten Hofmann und Gleß gemeinsam mit einem festen Kreis an Freiberuflern mit Agenturen wie FISCHER APPELT und Ketchum Pleon zusammen, sind bundesweit für verschiedene Firmen tätig, moderieren auf internationalen Konferenzen und entwickeln neue Veranstaltungsformate. „2019 haben wir zum ersten Mal das HR BarCamp nach Leipzig gebracht“, berichtet Hofmann. Dies sei eine kleine, aber feine Netzwerkveranstaltung für Personalerinnen und Personaler. Im Februar 2020 wird es eine Neuauflage geben, dann über zwei Tage hinweg. Ehrenamtlich führen die jungen Frauen ihr 2015 während des Studiums gestartetes Magazin „Viertelrausch“ weiter, in dem Menschen aus Leipzig porträtiert werden. „Von uns werden Leute in verschiedenen Stadtvierteln interviewt und dazu Bildserien erstellt“, erläutert Gleß.

Die beiden Gründerinnen sind von der Kraft persönlicher Geschichten überzeugt. „Niemand kann beispielsweise ein Unternehmen besser beschreiben als die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst“, sagt Hofmann. Diese Geschichten authentisch und gefühlvoll zu erzählen, dafür stehe Effektrausch auch künftig. „In den nächsten Jahren wollen wir weiter wachsen – umsatzmäßig und personell“, blickt Gleß voraus. Chemnitzer Studierenden, die sich gegebenenfalls auch in der Medienbranche selbstständig machen wollen, empfehlen die Frauen aus Leipzig: „Legt nicht zu viel Wert darauf, immer die perfekten Noten zu schreiben! Bildet bereits im Studium ein stabiles Netzwerk und setzt Projekte um! Entwickelt eigene Projekte nach euren Vorstellungen, entwickelt neue Medienformate und vertraut eurer Kreativität!“

Mario Steinebach
11.09.2019

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …