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RoboSAX traf World Robot Olympiad

Am 2. Juni 2018 kämpften Mädchen und Jungen mit ihren Robotern bei zwei Wettbewerben um den Sieg: Zwei Teams aus Halle glänzten beim WRO-Wettstreit, RoboSAX ging ans Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz

Zeitgleich wurden am 2. Juni 2018 gleich zwei Roboterwettbewerbe an der Technischen Universität Chemnitz ausgetragen - der RoboSAX und die World Robot Olympiad (WRO). Schülerteams traten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an und erkämpften sich mit ihren eigenen Robotern den Einzug in das Deutschlandfinale der WRO bzw. den Sieg des RoboSAX.

Von Chemnitz über Passau nach Chiang

Zum WRO-Regionalwettbewerb traten im Foyer des Hörsaalgebäudes der TU Chemnitz insgesamt 15 Teams an. In drei Alterklassen zeigten die großen wie auch die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchweg starke Leistungen bei den diesjährigen Aufgaben aus Thailand, die sich alle um das Thema Lebensmittel ("Food Matters") drehten. Mit klarem Vorsprung gewann das Team NoNameInternational der Altersklasse Senior. Bereits im letzten Jahr erkämpfte sich das Team aus Halle/Saale – damals unter anderem Namen – den Einzug ins Deutschlandfinale und dort ins Weltfinale. In der Altersklasse Junior erreichte das Team Eliminator-Gang ebenfalls mit großem Vorsprung den ersten Platz und somit ein Ticket für das Deutschlandfinale. Auch dieses Team aus Halle erreichte im letzten Jahr den Einzug ins Weltfinale. Hingegen ist die Teilnahme am bevorstehenden Deutschlandfinale für die junge Mannschaft Löwenzahn aus Großpösna der Alterskategorie Elementarys eine Premiere. „Bleibt nun abzuwarten, wer am 16. und 17. Juni 2018 in Passau den Sprung zum WRO-Weltfinale schafft, das in Chiang/Thailand ausgetragen wird“, sagt Maja Riedel von der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz, bei der einige Organisationsfäden der beiden Chemnitzer Roboterwettbewerbe zusammengelaufen sind.

Überraschender Erfolg beim RoboSAX

Zeitgleich zum WRO fand im Hörsaalgebäude der bereits achte RoboSAX-Wettbewerb statt. 16 Schülerteams aus ganz Sachsen mussten mit Hilfe selbstgebauter und eigens programmierter Roboter eine Aufgabe erfüllen. Dieses Jahr waren insbesondere Sensoren gefragt: Die kleinen Maschinen mussten selbstständig Wege abfahren und LEDs umschalten. In jeder Runde traten zwei Teams gegeneinander an und immer wenn ein Licht anging, ging es auf der gegnerischen Spielhälfte aus. Gewonnen hatte jeweils das Team, bei dem zum Ablauf der Zeit die meisten Leuchtdioden auf der eigenen Hälfte aktiviert waren.

„Das neue Spielfeld stellte uns und unsere Teams vor echte Herausforderungen“, erzählt Organisator Peter Weissig, Doktorand an der TU Chemnitz und selbst Teamleiter beim RoboSAX. „Der Bau gestaltete sich schwierig. Umso beeindruckter bin ich, wie gut die Teams die Aufgabe bewältigten. Wir freuen uns, dass wir mit dem Wettbewerb das Interesse an der Robotik weiterhin fördern konnten.“

Kurz vor 16 Uhr wurden die Gewinner bekannt gegeben: Platz 1 erreichte die Robotik-AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz. Team-Mitglied Leonhard aus der 7. Klasse sagte nach der Siegerehrung: „Ich fand den Wettbewerb sehr cool. Die Aufgabe war interessant und die Teams hatten teilweise innovative Lösungen. Ich freue mich sehr über unseren ersten Platz und war auch ein bisschen überrascht darüber. Ich dachte schon, dass wir in der vorderen Hälfte sein würden, aber dass wir Erster werden, hätte ich nicht erwartet.“ Platz 2 belegte das Team „Beta“ das Goethe-Gymnasium in Chemnitz und über einen dritten Platz freute sich das Team des Julius Motteler Gymnasiums aus Crimmitschau. 2019 wird es erneut eine Auflage des Wettbewerbs geben.

Ergebnisse des WRO-Wettbewerbs in Chemnitz: https://www.worldrobotolympiad.de/saison-2018/wettbewerb-ergebnisse/127/chemnitz

Mario Steinebach
04.06.2018

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