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1918 Kreuzweg 2018

Schloßbergmuseum zeigt ab 29. April 2018 einen Werkzyklus des Künstlers Berndt Johannsen - Romanisten der TU sind am Ausstellungskonzept beteiligt

Das Chemnitzer Schloßbergmuseum zeigt vom 29. April bis 1. Juli 2018 einen Werkzyklus des Künstlers Berndt Johannsen. Der in Weißenfels geborene Künstler setzte darin Ereignisse der letzten Monate des Ersten Weltkrieges mit dem christlichen Kreuzweg in Verbindung. Eröffnet wird die Exposition am 29. April um 11 Uhr. Das Museum ist dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung ist Teil eines gemeinsamen Projekts der Romanische Kulturwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz mit dem Schloßbergmuseum, das seit 2014 an die Ereignisse des Ersten Weltkrieges erinnert. Zu den Aktionen des Projektes „14-18warwas. Geteilte Erinnerungen.“ gehört die Exposition „Mit Licht  geschossen", die jeden Monat im Chemnitzer Kulturkaufhaus „dasTietz“ ein Foto der Kriegsereignisse präsentiert, aber auch Konzerte und Kunstausstellungen. 

Zur Person: Berndt Johannsen

Berndt Johannsen, 1951 in Weißenfels geboren, ausgebildeter Agrochemiker und praktizierender Landschaftsgärtner nimmt ein Malerei- und Grafikstudium in Dresden auf, verweigert 1982 den Reservedienst. Vor der Inhaftierung übergibt er der Gemeinde St. Marien in Schönebeck (Elbe) einen Kreuzweg. Johannsen knüpft an diese frühe Arbeit an. Für Chemnitz hat er zwei Kreuzwege geschaffen: „Schwarz Weiß Rot und „Schwarz Rot Gold, zwei Folgen übermalter Fotografien, die die Frage der Friedensfähigkeit von Gesellschaften und im Besonderen des einzelnen Menschen stellen. Die Bilder werden durch Skulpturen ergänzt. Nach seiner Ausreise in den Westen Deutschlands schloss Johannsen das Bildhauen in seine Ausdrucksmittel ein.

Weitere Informationen zum Projektes „14-18warwas. Geteilte Erinnerungen.“: www.14-18warwas.de

Kontakt: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat, Telefon 0371 531- 34902, E-Mail ulrike.brummert@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
24.04.2018

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