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"Laufend gegen Krebs" geht in die nächste Runde

Die Laufveranstaltung am 6. Juni 2018 auf dem Uni-Sportplatz wird von der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und von Alumni der TU unterstützt - Anmeldung zum Lauf ist online möglich

Der diesjährige Benefizlauf der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. findet am 6. Juni 2018 von 16 bis 19 Uhr auf dem Sportplatz der Technischen Universität Chemnitz am Thüringer Weg statt. Ziel der Veranstalter ist es, Gelder für wichtige Projekte für Krebspatientinnen und -patienten zu sammeln und über die Erkrankung aufzuklären. Mit etwa 26.000 Menschen, die pro Jahr allein in Sachsen die Diagnose Krebs erhalten, ist die Anzahl in etwa so hoch, wie die Einwohnerzahl einer Kleinstadt von der Größe von Zittau. Die Zahl der Patienten, die nach Hilfe in dieser schwierigen Situation suchen, ist hoch. Hier möchte die Sächsische Krebsgesellschaft ansetzen. Mit der Veranstaltung „Laufend gegen Krebs“ an der TU Chemnitz ruft sie auf, Gelder für Projekte zu sammeln, welche direkt den Patientinnen und Patienten zugutekommen. Konkret gehen die Spendeneinnahmen des Laufs in Chemnitz an den Elternverein krebskranker Kinder e. V. Chemnitz, an das von der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. veranstaltete Familienwochenende und an den Onkolotsen, der die Versorgung in der Klinik verbessert. 

„Laufend gegen Krebs“ richtet sich an aktive Menschen - vom Freizeitsportler bis zum Profi, vom Kind bis zum Erwachsenen, vom Einzelläufer bis zum Team -  um ihre Solidarität mit den Erkrankten zu bekunden. Es gibt daher kein typisches Startgeld. Vielmehr absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Laufveranstaltung so viele Runden, wie sie wollen oder können. Für jede Runde zahlt ein von ihnen gewonnener Sponsor oder sie selbst einen Betrag als Spende an die Sächsische Krebsgesellschaft, die damit mehrere Projekte finanzieren möchte. Die Laufveranstaltung wird unterstützt vom Stadtsportbund Chemnitz e.V. sowie vom Bereich "Theorie & Praxis der Sportarten"und der Professur Sportmedizin/-bilogie an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der TU Chemnitz.

Im letzten Jahr konnten sich die Veranstalter über mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und damit über einen neuen Rekord freuen. Für das Jahr 2018, in dem Chemnitz sein 875-jähriges Bestehen feiert, hoffen die Veranstalter, dass ebenso mindestens 875 Sportbegeisterte, Freizeitsportler, Familien, Kinder sowie Betroffene und Angehörige ihren Weg zu „Laufend gegen Krebs“ bzw. zum "Sonnenblumenlauf" finden.

Anmeldungen sind unter https://baer-service.de/anmeldung/LGK/ möglich.

Darum engagieren sich Alumni der TU Chemnitz im Organisationsteam:

Tino Wächtler wurde durch die gemeinsame Leitung der Lehrveranstaltung "Sporttherapie bei inneren Erkrankungen" im Bachelorstudiengang Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport an der TU Chemnittz durch seinen damaligen Kollegen Tim Becker für das Thema Sport und Bewegung bei Krebserkrankungen sensibilisiert. "Laufend gegen Krebs" ist ein Beispiel, wie Krebsprojekte durch eine bewegungsbezogen Benefizveranstaltung finanziert werden können.

Christiane Lösch studierte von 2008 bis 2013 Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport und lernte in dieser Zeit die Benefizlaufveranstaltung kennen. „Als Läuferin sehe ich in Laufend gegen Krebs eine ideale Möglichkeit, das Hobby für einen guten Zweck einzusetzen. Ich erachte es als sehr wichtig und nützlich, dass von dieser heimtückischen Krankheit betroffene Personen sowie deren Angehörige Unterstützung erfahren. Die erlaufenen Spenden können dazu einen Beitrag leisten.

Silvio Bonk sieht in der Verbindung von TU Chemnitz, Sächsischer Krebsgesellschaft und Stadtsportbund Chemnitz (SSBC) ein wertvolles Netzwerk. Dem Absolventen der TU Chemnitz (Präventions-, Rehabilitations-  und Fitnesssport) ist es wichtig, die regionalen  Kontakte zu nutzen und zu vereinen. Der Vereinssport in der Stadt Chemnitz setzt mit dem „gemeinsamen Lauftraining für den guten Zweck“  ein starkes Zeichen der Solidarität. „Wir als SSBC  sehen uns hier ganz deutlich in der Verantwortung für diesen sensiblen Bereich und bringen uns mit Ideen, Engagement und Unterstützung ein“.

(Autoren: Tino Wächtler, Mario Steinebach)

Mario Steinebach
07.05.2018

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