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Auf der „Weltbühne der vernetzten Industrie“

Wissenschaftler der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz stellen vom 25. bis 29. April 2016 aktuelle Forschungsergebnisse auf der Hannover Messe vor

Am 25. April 2016 öffnet die Hannover Messe ihre Tore. Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" in der Halle 2, Stand A38, präsentieren sich bis zum 29. April auch Forscher der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz. Sie demonstrieren ihr Know-how unter anderem im Bereich Virtual und Augmented Reality. Die gezeigten Anwendungsbeispiele sind sowohl für Kunden in Industriezweigen mit Großseriencharakter als auch für kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, interessant. „Wir hoffen, dass durch den Auftaktbesuch von Barack Obama, der das diesjährige Messe-Partnerland USA repräsentiert, zahlreiche Besucher aus Übersee auf die Hannover Messe aufmerksam werden und an unseren Stand kommen“, sagt Dr. Philipp Klimant, Leiter der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung der Professur. „Die Digitalisierung der Industrie ist ein weltweites Zukunftsmodell, bei dem wir mit unseren Forschungsprojekten Wettbewerbsvorteile für unsere Partner generieren können“, so Klimant weiter.

Auch bei der spanenden Bearbeitung beweist die Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, dass man durch die Weiterentwicklung eines Prozesses Grenzen überwinden kann: Messeexponate zur 3D-Wasserstrahl-Feinbearbeitung zeigen, wie Prozessgrenzen der filigranen spanenden Nachbearbeitung von Hochleistungswerkstoffen dank neuer Methoden verschoben werden können. „Mit Hilfe eines räumlich beweglichen Wasserabrasivstrahls mit reduziertem Strahldurchmesser können kleinste dreidimensionale Geometrien an komplexen Bauteilen aus Faserverbunden oder technischen Keramiken sicher gefertigt und verfahrensspezifische Konturungenauigkeiten vollständig kompensiert werden“, versichert Dr. Martin Dix, Leiter der Abteilung Fertigungstechnik/Spanen.

Das dritte Highlight des Messestandes ist ein Versuchsstand, der die Überwachung, Performancebewertung und Optimierung von Regelkreisen in der Produktion demonstriert. „Grundvoraussetzung einer effizienten Produktion auf hohem Qualitätsniveau ist eine genaue Servoregelung, die über die Lebensdauer der Maschine hinweg möglichst ohne Produktionsstillstand immer wieder angepasst werden muss, um mechanische Schwingungen und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden“, erklärt Matthias Rehm, Wissenschaftler der Abteilung Steuerungs- und Regelungstechnik. Lösungsansätze dafür seien das Control Loop Performance Monitoring basierend auf Algorithmen der Prony-Analyse oder der Bewertung auf Grundlage von Performanceindizes.

Weitere Informationen: https://www.tu-chemnitz.de/mb/WerkzMasch/

(Autorin: Katja Klöden)

Mario Steinebach
19.04.2016

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