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Professur Produktionssysteme und -prozesse
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Professur Produktionssysteme und -prozesse 

Aktuelle Informationen

  • Internationales
    Dr. Luka Sterle (rechts) im Gespräch mit Dr. Florian Morczinek im Versuchsfeld der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Quelle: TU Chemnitz/Katja KlödenWissenschaftlicher Austausch zwischen Ljubljana und Chemnitz

    Vom 8. bis 12. Juni 2026 durften wir Dr. Luka Sterle, einen Gastwissenschaftler der University of Ljubljana, an unserer Professur begrüßen. Die University of Ljubljana und die TU Chemnitz sind bereits im Erasmus-Mundus-Masterprogramm meta4.0 – Manufacturing 4.0 by intElligent and susTAinable technologies eng vernetzt. Mit Dr. Sterles Forschungsaufenthalt konnte diese Zusammenarbeit nun auch im Bereich der Forschung weiter ausgebaut werden. Im Mittelpunkt seines Forschungsaufenthalts stand der fachliche Austausch zum Thema kryogene Werkzeugkühlung mit flüssigem Kohlendioxid in Zerspanungsprozessen.

    Gemeinsam wurden insbesondere die Aggregatszustände des Kohlendioxids in den kühlmittelführenden Kanälen untersucht. Ziel war es, die Prozessbedingungen besser zu verstehen und eine reproduzierbare sowie zuverlässige Kühlung während der Zerspanung sicherzustellen.

    Dr. Sterles Besuch bot wertvolle Impulse für aktuelle Forschungsarbeiten und stärkte die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Wir bedanken uns für den inspirierenden Austausch und freuen uns auf gemeinsame Forschungsaktivitäten!

  • Veranstaltungen
    Technologieforum „Accelerating Robotics 2026“ ermöglicht Austausch über Antriebstechnologien für humanoide Roboter

    Am 28. und 29. Oktober 2026 wird Chemnitz zum Treffpunkt nationaler Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft: Das Technologieforum „Accelerating Robotics – The Drive behind Human Robots“ widmet sich den Antriebstechnologien der nächsten Generation für humanoide Roboter.

    Die Veranstaltung bringt Entwicklerinnen und Entwickler, Fertigungsspezialisten sowie Forschende zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zu leistungsfähigen, wirtschaftlich produzierbaren Robotersystemen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Antriebssysteme, moderne Produktionstechnologien und der Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen.

    Als Keynote-Speaker werden unter anderem hochrangige Vertreter der Unternehmen BMW, Infineon und TQDrives erwartet. Sie geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen aus der industriellen Praxis und zeigen Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft auf.

    Das Forum wird ausgerichtet von der imk Health Intelligence GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und der Technischen Universität Chemnitz. Die Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz bringt ihre wissenschaftliche Expertise insbesondere in den Bereichen Antriebstechnik, Produktionstechnologien und Robotik ein.

    Ein besonderes Merkmal des Forums ist der praxisnahe Charakter. Auf einem Marketplace präsentieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen innovative Produkte, Komponenten und Technologien zum Anfassen und Ausprobieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, mit Entwicklern direkt ins Gespräch zu kommen und neueste Lösungen aus nächster Nähe kennenzulernen.

    Ein weiterer Programmhöhepunkt ist die Besichtigung des Versuchsfeldes am Fraunhofer IWU. Dort werden moderne Fertigungsverfahren und Produktionsprozesse vorgestellt, die die Grundlage für leistungsfähige und skalierbar herstellbare Antriebssysteme bilden. Die Demonstrationen verdeutlichen, wie entscheidend innovative Fertigungstechnologien für die industrielle Umsetzung humanoider Robotik sind.

    Raum für persönliche Begegnungen bietet die Abendveranstaltung am ersten Konferenztag im Industriemuseum Chemnitz. Bei einem gemeinsamen Dinner können die Teilnehmenden Kontakte vertiefen, neue Kooperationen anbahnen und den fachlichen Austausch in besonderem Ambiente fortsetzen.

    Interessierte können sich ab sofort über die Veranstaltungswebseite anmelden und dort auch weitere Informationen zum Programm, zu den Teilnahmegebühren sowie zum Veranstaltungsort erhalten: Anmeldung zum Technologieforum „Accelerating Robotics – The Drive behind Human Robots“.

  • Forschung
    Informationsstand der Professur Produktionssysteme und -prozesse und der Professur Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik (beide TU Chemnitz) und der Hochschule Bielefeld auf der Data Week Leipzig 2026 (v.l.n.r.: Dr. Sarah Mandl, Prof. Dr. Thomas Süße, Dr. Maria Kobert, Jennifer Brade). Quelle: TU ChemnitzTelepräsenzroboter im Praxistest: Studie zur Zusammenarbeit auf Distanz bei der Data Week Leipzig 2026

    Räumlich verteiltes Arbeiten ist heute ein zentraler Bestandteil des modernen Arbeitslebens und bietet viele Vorteile, bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich.


    Dazu zählen unter anderem ein vermindertes Situationsbewusstsein, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten sowie das Gefühl, nicht vollständig in das Team eingebunden zu sein. Telepräsenzroboter bieten das Potenzial, diese Hürden zu überwinden. Sie ermöglichen es, dabei zu sein, ohne physisch vor Ort zu sein.

    Im Rahmen der Data Week Leipzig 2026 hatten Interessierte die Gelegenheit, diese Form der Zusammenarbeit selbst zu erproben. Forschende der TU Chemnitz und der Hochschule Bielefeld führten am 3. und 4. Juni 2026 eine Kurzstudie zur Arbeit mit Telepräsenzrobotern durch, bei der zu zweit eine kollaborative Aufgabe gelöst werden sollte. In der Versuchsanordnung war allerdings nur eine Person vor Ort. Das zweite Teammitglied wurde über einen Telepräsenzroboter, also ein Tablet auf einer fernsteuerbaren mobilen Plattform, zugeschaltet. „Die Teilnehmenden bewältigten gemeinsam die Aufgabe und teilten anschließend ihre Eindrücke und Erfahrungen mit uns“, erklärt Jennifer Brade, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz. „Zudem waren wir mit einem Informationsstand vertreten, an dem wir gezeigt haben, wie eine solche Zusammenarbeit in der Industrie aussehen könnte. Mit interessierten Personen führten wir kurze Interviews zu deren Eindruck und potentiellen Einsatzbereichen von Telepräsenzrobotern im Arbeitsalltag durch. Die Ergebnisse helfen uns dabei, einen besseren Einblick zu erhalten, welches Potenzial Menschen in dieser Technologie sehen, wo mögliche Probleme und Hürden liegen und welche weiteren Einsatzfelder denkbar sind. Gleichzeitig tragen solche Gespräche dazu bei, die Technologie bekannter zu machen und ihre Potenziale aufzuzeigen.“

    Weitere Informationen unter https://www.tu-chemnitz.de/mb/psp/forschung/projekte/ttl.php

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