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Erneute Prämierung für Chemnitzer TU-Gebäude

Deutscher Hochschulbaupreis 2016: Aus 37 eingereichten Projekten wurden ein Preisträger und zwei Auszeichnungen ermittelt, darunter der Umbau des Adolf-Ferdinand-Weinhold-Baus auf dem Campus

Der Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau der Technischen Universität Chemnitz, der im Oktober 2013 nach umfangreicher Sanierung an die Nutzer übergeben wurde, hat erneut für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt: Am 4. April 2016 wurde der von Burger Rudacs Architekten (München) realisierte Umbau des Gebäudes beim "Deutschen Hochschulbaupreis 2016" im Rahmen der achten Gala der Deutschen Wissenschaft in Berlin mit 5.000 Euro prämiert. Eine zweite Prämie in gleicher Höhe gab es für die Mediathek Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle. Träger des mit 15.000 Euro dotierten Hochschulbaupreises ist das Kollegiengebäude Mathematik des Karlsruher Instituts für Technologie. Um den Deutschen Hochschulbaupreis, den die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums zum dritten Mal auslobte, hatten sich 37 Hochschulen mit 40 Bauprojekten aus zehn Bundesländern beworben.

"Mit dem Preisträger und den beiden Auszeichnungen werden beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles gewürdigt, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von einem vorbildlichen Umgang mit historischer Bausubstanz zeugen. Sie vereinen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte und sind als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv", teilte die Deutsche Universitätsstiftung mit. Zugleich seien sie dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet und würden positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Der Weinhold-Bau der TU Chemnitz ist das an Nutzfläche größte Gebäude auf dem TU-Campus an der Reichenhainer Straße. Auf etwa 13.700 Quadratmetern befinden sich zwei Hörsäle, 14 Seminarräume und acht Sprachkabinette, 90 Labore und 144 Büroräume. Hier haben Wissenschaftler der Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Wirtschaftswissenschaften ihren Sitz. Hinzu kommt das Zentrum für Fremdsprachen. Das bereits in den frühen 1970er-Jahren errichtete Gebäude wurde von 2009 bis 2013 umfassend umgebaut und saniert. Bauherr war der Freistaat Sachsen, vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 55,25 Millionen Euro. 36,5 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit ist dieses Vorhaben die bisher umfangreichste und kostenintensivste Baumaßnahme an der TU Chemnitz.

Übrigens: Der sanierte Weinhold-Bau der TU Chemnitz wurde bereits mehrfach gewürdigt – 2014 mit dem Architekturpreis Beton, 2015 mit dem Deutschen Architekturpreis und im März 2016 mit dem Architekturpreis des Landesverbandes Sachsen des Bundes Deutscher Architekten (BDA).

Mario Steinebach
05.04.2016

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