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Im Rückblick: Interdisziplinäres Symposium für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen an der TU Chemnitz findet großen Anklang – Informative Vorträge und Diskussionen

Vom 14. bis 15. März 2016 fand das 3. Interdisziplinäre Symposium für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen ISINA statt. 70 Teilnehmerinnen hatten sich in diesem Jahr angemeldet, dies war eine deutliche Steigerung im Vergleich mit den ersten beiden Jahren. Den Eröffnungsvortrag am 14. März 2016 hielt Prof. Dr. Sabine Wieland, Professorin für Nachrichtentechnik an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig und Professorin des Jahres 2015 in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik.

Das Fachsymposium ISINA dient als Plattform für Wissenstransfer und Austausch zu Themen wie interdisziplinäre Forschung, Erfolgsstrategien sowie für die Weitergabe von Impulsen zu innovativen Arbeitsformen. Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft referierten an zwei Tagen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung. Soft Skill-Angebote zu Themen wie Gendergerechte Kommunikation, Interkulturelle Führung und Kommunikation, project management und EU-Forschungsförderung – Horizont 2020 rundeten die Angebote ab. Einblicke in ihre Forschungsfelder boten die Sonderforschungsbereiche HALS, PT PIESA und Thermo sowie ausgewählte Forschergruppen (1154, 1713, 1497), das Graduiertenkolleg CrossWorlds sowie der Bundesexzellenzcluster MERGE und das Fraunhofer Institut ENAS.

Den Höhepunkt des ersten Veranstaltungstages bildete die Bell-Prix-Preisverleihung im Museum Gunzenhauser. Ausgezeichnet wurden Sophie Wieland (Gymnasium Einsiedel Chemnitz) mit einer BeLL-Arbeit zum Thema "Variablen und Algorithmen zur Vorhersage von Spielergebnissen in Männer- und Frauenfußballturnieren" sowie Tessa Koch (Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg) mit ihrer BeLL-Arbeit zum Thema "Untersuchung potenzieller Zusammenhänge zwischen Weichheitsprüfung und Zugversuch an Leder". Beide Schülerinnen erhielten einen 1. Preis zuerkannt. Zwei dritte Preise gingen an Fanni Senze (Gymnasium Luisenstift Radebeul) mit ihrer BeLL-Arbeit zum Thema "Der Werkstoff CFK (carbonfaserverstärkter Kunststoff) – seine Herstellung und zerstörungsfreie Untersuchung mit Hilfe der 3D-Oberflächenvermessung System ATOS" sowie Jessica Pohl (Lessing-Gymnasium Kamenz) mit ihrer BeLL-Arbeit zum Thema "Bakteriologische Gewässeruntersuchung im Raum Elstra unter besonderer Beachtung der Umwelteinflüsse". Im schönen Ambiente des Gunzenhauser-Museums konnten die Schülerinnen nach der Preisverleihung Kontakte zu erfahrenen Wissenschaftlerinnen knüpfen und erste Weichen für ihre Zukunft stellen. Für die sehr gelungene künstlerische Umrahmung sorgten die Tänzerinnen der Gruppe „Inergie“ mit indischer Folklore und eine Führung durch die Ernst-Häckel-Ausstellung.
Den Abschluss des Symposiums bildete am zweiten Veranstaltungstag die Verleihung des bundesweiten ISINA „Best-Poster-Awards“, der in diesem Jahr erstmalig stattfand. Hier wurden Poster prämiert, die die bearbeiteten Forschungsgegenstände von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Promotionen so abbildeten, dass nicht nur das Fachpublikum einen Einblick in die wissenschaftlichen Untersuchungen und Ergebnisse bekam, sondern sich auch „fachnahe“ oder sogar „fachfremde“ Rezipientinnen die Themen der wissenschaftlichen Arbeiten erschließen konnten. Preisträgerinnen waren: in der Kategorie „Doktorarbeit“ Melinda Hartwig (TU Chemnitz), in der Kategorie „Diplom/ Master“ Nicole Köhler (TU Chemnitz) sowie Lara-Sophie Dey (Universität Halle –Wittenberg) in der Kategorie „Bachelorarbeit“.

2017 soll das Symposium fortgesetzt werden, darin sind sich die Initiatorinnen Prof. Dr. Olfa Kanoun von der Professur Mess- und Sensortechnik sowie die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Karla Kebsch einig. „Zum Gelingen dieser interdisziplinären Tagung haben viele Akteurinnen und Akteure beigetragen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Karla Kebsch, „und wir hoffen natürlich auf eine ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Fakultäten, den Forscherverbünden und den Fraunhofer-Instituten ENAS und IWU auch im nächsten Jahr“.

Weitere Informationen erteilt Nicole Dietrich, Koordinatorin des Symposiums ISINA, Telefon 0371/531-36625, E-Mail nicole.dietrich@etit.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Nicole Dietrich)

Mario Steinebach
21.03.2016

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