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"Super coole" Erfahrungen in virtueller Welt

Im Virtual Reality Center Production Engineering der TU unterstützt ERASMUS-Praktikant Thibaud Thevenet von der französischen Hochschule ENISE die Wissenschaftler bei der 3D-Modellierung von Maschinen

  • Thibaud Thevenet, französischer Praktikant an der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, erarbeitet das 3D-Modell einer Ständerbohrmaschine. Betreut wurde er unter anderem von Tina Horlitz. Foto: Volker Wittstock

„Super cool“ lautet das Fazit des französischen Praktikanten Thibaud Thevenet auf die Frage, wie ihm seine Zeit an der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz gefallen hat. Fünf Monate lang hat er mit seinen deutschen Kollegen an einem dreidimensionalen virtuellen Modell einer Bohrmaschine gearbeitet. Thevenet studiert in seiner Heimat im sechsten Semester Maschinenbau an der Ecole Nationale d’Ingénieurs de Saint Etienne. „Ursprünglich wollte ich mein Praktikum bei einem Automobilhersteller machen“, erzählt Thevenet, „aber dann wurde ich von meiner Deutschlehrerin auf die Chemnitzer Uni aufmerksam gemacht, mit der meine Hochschule eine ERASMUS-Kooperation pflegt.“ Das EU-Förderprogramm erleichterte die Organisation und ermöglichte eine Teilfinanzierung des Aufenthalts.

So zog Thevenet im September 2014 aus der sonnenverwöhnten Region Rhône-Alpes ins herbstlich-kühle Sachsen. Sein Hauptziel war es, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. „Ich bin ins kalte Wasser gesprungen, aber meine Chemnitzer Kollegen haben mir sehr geholfen, die nötigen Fachwörter zu verstehen“, lobt Thevenet. Inzwischen spricht er die Sprache so gut, dass er die Abschlusspräsentation seiner Praktikumsarbeit auf Deutsch halten konnte und er sein nächstes Pflichtpraktikum im kommenden Jahr wieder in Deutschland machen möchte – dieses Mal aber in der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens.

Was rät er seinen französischen Mitstudenten, wenn er wieder zu Hause ist? „Ganz klar“, lacht er, „sie sollen nach Chemnitz kommen!“ Er habe sehr viele nette Menschen getroffen, das Leben hier sei sehr günstig und die Stadt liege in der Mitte Europas, so dass man sehr viele Ausflüge machen könne. Wenn er zurück in Frankreich ist, kann er zwar den Frühling unter der südfranzösischen Sonne genießen. „Aber ich weiß jetzt schon, dass mir meine neuen Freunde und die Freiheit, die ich hier hatte, fehlen werden und jede Menge Prüfungen und Studienaufgaben auf mich warten“, räumt Thevenet mit ein wenig Bedauern in der Stimme ein.

(Autorin: Katja Klöden)

Mario Steinebach
30.01.2015

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