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Uni aktuell Forschung

Nachwuchsforschergruppe teilt neue Erkenntnisse

Workshop zu neuen Verbindungstechnologien in der Automobilindustrie wurde gut angenommen

Um die Elektromobilität als Teil der Energiewende voranzutreiben, sind neue Lösungen gefragt, damit alternativ angetriebene Fahrzeuge zunehmend wettbewerbsfähig werden. Aus diesem Grund muss das Zusatzgewicht elektrisch betriebener Fahrzeuge aufgrund notwendiger Akkupacks kompensiert werden. Karosserie und Fahrzeugkomponenten sollen dazu leichter werden, aber belastbar bleiben. Dies lässt sich vor allem durch eine Multimaterialbauweise erreichen.

Dazu wurden im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe "ElV" der Technischen Universität Chemnitz neue Prozesse entwickelt, um faserverstärkte Kunststoffe mit Metallen zu verbinden. Sowohl die Professur Strukturleichtbau als auch die Professur Schweißtechnik konnten im Workshop „Neue Verbindungstechnologien in der Automobilindustrie“ am 27. November 2014 Ergebnisse der aktuellen Forschung vorstellen. Mit den Verfahren „Thermomechanisches Ausformfügen“ und „modifiziertes Blindnieten“ wurden Zuhörern aus Industrie und Forschung weit gereifte Entwicklungen präsentiert, die insbesondere im Leichtbau Einsatz finden werden.

„Beide an der TU Chemnitz entwickelten Prozesse stoßen im Karosseriebau, aber auch in anderen Industriezweigen auf breites Interesse. Die in der Nachwuchsforschergruppe gewonnenen Ergebnisse ermöglichen wirtschaftliche und hoch beanspruchbare Verbindungen von unterschiedlichen Leichtbaumaterialien. Das ist insbesondere für die Entwicklung gewichtsoptimierter Elektrofahrzeuge von Bedeutung“ sagt Dr. Wolf Georgi, Professur Schweißtechnik. „Insbesondere die Verknüpfung aus Versuchen an eigens entwickelten Forschungsanlagen sowie die FEM-Simulation lässt uns umfassende theoretische und praktische Kenntnisse gewinnen, die wir mit diesem Workshop vermitteln möchten“, ergänzt Holger Seidlitz, Professur Strukturleichtbau.

Weitere Informationen: Dr. Wolf Georgi, Telefon 0371 531-37218.

(Autor: Frank Podlesak)

Mario Steinebach
28.11.2014

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