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Symposium zu Ehren eines Vorreiters der Mikrotechnologien

Internationales Symposium zu Smart Integrated Systems findet am 12. August 2014 aus Anlass des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Thomas Geßner statt

  • Prof. Dr. Thomas Geßner (3.v.r.) mit Mitarbeitern im Reinraum des Institutsteils Chemnitz des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM im Jahr 2003. Foto: Uwe Meinhold
  • Aus dem Chemnitzer Fraunhofer IZM wurde das eigenständige Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme – bei der Eröffnung des Gebäudes des Fraunhofer ENAS auf dem Smart Systems Campus konnte Prof. Geßner (M) Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Bundesbildungsministerin Annette Schavan begrüßen. Foto: Wolfgang Schmidt
  • Blick in die Anfänge: Thomas Geßner (stehend) im Technikum Mikroelektronik der TU Karl-Marx-Stadt zu Zeiten der Entwicklung des 1-Megabit-DRAM im Jahr 1988. Foto: Silicon Saxony
  • Besuch des Ministerpräsidenten Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (M.) im Weinhold-Bau der TU Chemnitz 2001. Foto: TU Chemnitz
  • Engagement in Chemnitz: Prof. Geßner ist Mitglied des Hochschulrats der TU – hier bei der Übergabe der Ernennungsurkunde durch TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes im Jahr 2008. Foto: Mario Steinebach
  • Im August 2010 bei der Umbenennung der Güterbahnhofstraße in Fraunhoferstraße. Sie verbindet die Reichenhainer Straße und den Smart Systems Campus. Foto: Christine Kornack
  • Prof. Geßner inmitten der Promovenden des Zentrums für Mikrotechnologien und des Fraunhofer ENAS beim Doktorandenseminar 2010. Foto: Martina Vogel
  • Engagement weltweit: Prof. Geßner unterhält Kooperationen rund um den Globus. Foto: Ulf Dahl
  • Das Internationale Graduiertenkolleg "Materials and Concepts for Advanced Interconnects and Nanosystems" (IRTG) vereint 18 deutsche und 20 chinesische Doktoranden aus Universitäten und Forschungseinrichtungen in Chemnitz, Berlin und Shanghai. Im Bild zu sehen ist Prof. Geßner (M.) mit Prof. Liu Ran (Sprecher der IRTG von chinesischer Seite) und Prof. Ruan Gang Fudan von der University Shanghai. Foto: Fraunhofer ENAS
  • Prof. Dr. Masayoshi Esashi (M.) von der Tohoku University und Prof. Dr. Thomas Geßner (l.) unterhalten seit mehreren Jahren eine enge Zusammenarbeit. Prof. Esashi erhielt 2008 die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz. Foto: Christine Kornack
  • Seit 2007 leitet Prof. Geßner die jährliche Smart Systems Integration Conference als Chairmann – hier im Bild mit Prof. Dr. Herbert Reichl vom Fraunhofer IZM am Rande der Konferenz 2010. Foto: Martina Vogel
  • Am Rande eines Workshops im brasilianischen Manaus im Jahr 2010. Foto: Fraunhofer ENAS
  • Die Tohoku University und die TU Chemnitz stärken ihre Zusammenarbeit. Dazu unterzeichneten sie im Oktober 2013 eine Vereinbarung zum akademischen Austausch. Von links: Prof. Thomas Geßner, Takeshi Nakane (Japanischer Botschafter in Deutschland), Rektor Prof. Arnold van Zyl (TU Chemnitz), Präsident Prof. Susumu Satomi (Tohoku University) und Sendais Oberbürgermeisterin Emiko Okuyama. Foto: Jörg Frömel

Am 12. August 2014 findet in Chemnitz ein internationales Symposium zu Smart Integrated Systems statt. Anlass ist der 60. Geburtstag von Prof. Dr. Thomas Geßner, Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien und Professor für Mikrotechnologie der Technischen Universität Chemnitz und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS.

Nach Grußworten von Dr. Hans-Otto Feldhütter (Hauptabteilungsleiter Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft), Dr. Reinhard Zimmermann (stellvertretender Abteilungsleiter Forschung, Technologie im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst), Barbara Ludwig, (Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz) und Prof. Dr. Arnold van Zyl (Rektor der TU Chemnitz) stellen nationale und internationale Wissenschaftler und Experten aus der Industrie aktuelle Entwicklungen auf den Gebieten Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und intelligente Systeme vor.

Smart Systems halten in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens Einzug. Smart Systems sind intelligente technische Systeme mit erhöhter Funktionalität. Sie kombinieren Sensorik, Aktorik, Datenauswertung und Kommunikation, sind möglichst autark, das heißt mit einer internen Stromversorgung oder einem Harvester ausgestattet. Sie sind miniaturisiert, in Netzwerke eingebunden, vorhersagend und zunehmend mit der Fähigkeit ausgestattet, sich gegenseitig anzusprechen, zu identifizieren und in Konsortien zu arbeiten. Damit bilden sie die Basis für das Internet der Dinge.

Wissenschaftlich sind Smart Systems in Europa eng mit dem Namen Thomas Geßner verbunden. Prof. Geßner gehört nicht nur zu den Gründern von EPoSS, der Europäischen Plattform für Smart Systems Integration, sondern leitet auch die internationale Smart Systems Integration Konferenz und Ausstellung als Chairman seit ihre Etablierung 2007.

Die Erfolgsgeschichte begann am Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz. Die Entwicklung von Mikrosensoren und -aktoren führte zu der Frage, wie die Ergebnisse der Grundlagenforschung und die ersten Prototypen in die Anwendung überführt werden können. Die Idee, eine Abteilung des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Chemnitz zu etablieren, wurde 1998 realisiert. In den folgenden Jahren entwickelte sich aus dieser Abteilung Micro Devices and Equipment der Institutsteil Chemnitz des Fraunhofer IZM. 2006 wurde eine zweite Abteilung, das Micro Materials Center Chemnitz, integriert. 2008 erhielt der Institutsteil in Chemnitz den Status einer Fraunhofer-Einrichtung. Management und Belegschaft überzeugten mit ihrer dynamischen Entwicklung, so dass das Fraunhofer ENAS seit 2011 als eigenständiges Institut auftritt.

Im Bereich intelligenter Systeme entwickeln die Forscher des ZfM und des Fraunhofer ENAS Technologien für die Mikro- und Nanoelektronik, MEMS/NEMS sowie Lösungen für deren Integration. Sie widmen sich sowohl einzelnen Komponenten (Sensoren, Aktuatoren, Batterien und Kommunikationsschnittstellen) als auch kompletten Systemen für verschiedene Anwendungen. Beispiele sind intelligente medizintechnische Systeme, intelligentes Zustandsmonitoring für den Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrt, den Transport sowie autonome, sich selbst mit Energie versorgende Sensornetzwerke zur Optimierung der Auslastung von Hochspannungsleitungen.

Weitere Informationen zum Symposium: http://www.zfm.tu-chemnitz.de/news/int_symposium.php.en

Katharina Thehos
07.08.2014

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