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Impressionen aus der „Welthauptstadt der Moderne“

Im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen zeigt die Universitätsbibliothek der TU Chemnitz ab 25. Februar 2026 eine Ausstellung zum Denkmalschutz in der „Weißen Stadt“ von Tel Aviv

Die Fakultät für Maschinenbau und die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Chemnitz laden im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen (TACHELES 2026) zu einer besonderen Ausstellung ein: Vom 25. Februar bis zum 6. April 2026 wird in der 1. Etage der Universitätsbibliothek, Straße der Nationen 33, eine Ausstellung zum Denkmalschutz in der „Weißen Stadt“ in Tel Aviv gezeigt, die von der Kunststiftung Leipzig gemeinsam mit dem Bauhauszentrum Tel Aviv zum 100-jährigen Jubiläum „Bauhaus“ zusammengestellt wurde.

Dieses Projekt verbindet viele Aspekte von Chemnitz mit dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen und der Immigration der jüdischen Architekten in den 20er und 30er Jahren in das britische Mandatsgebiet „Palästina“. Namenhafte junge Architekten transportierten und adaptierten damals den „Internationalen Stil“ aus der von den Nationalsozialisten als entartet betrachteten Bauhausschule in den Nahen Osten. In Tel Aviv, der „Weißen Stadt“, die seit 2003 zum UNESCO-Welt­kulturerbe gehört, wurden eine Reihe von bemerkenswerten Wohngebäuden der Moderne errichtet. Einige werden in der Ausstellung vorgestellt werden. Und auch auf den Denkmalschutz in Tel Aviv, einer der teuersten Städte der Welt, wo jeder Quadratmeter Bauland hart umkämpft ist, wird eingegangen.

„Da Chemnitz mit dem von Erich Mendelsohn 1930 gebauten Kaufhaus ‚Schocken‘ ein ganz spezielles Kleinod dieser Epoche und dieses Stils besitzt und auch hier denkmalpflegerische Aspekte eine ganz entscheidende Rolle spielten, hat Chemnitz insbesondere durch das Schocken eine wirklich einzigartige Verbindung zu dem internationalen Stil in Israel“, sagt Christian Vogel von der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz, der gemeinsam mit Stephan Luther vom Universitätsarchiv die Ausstellung an die Universität holte.  

Programmhinweis: Am 25. Februar 2026 findet um 16:00 Uhr in der Universitätsbibliothek eine Einführung in die Ausstellung statt. Es referiert der Leipziger Kunstwissenschaftler Dr. Wolfgang Hocquél.

Weitere Informationen erteilen Christian Vogel, Telefon 0371 531-32285, E-Mail christian.vogel@mb.tu-chemnitz.de, und Stephan Luther, Telefon 0371 531-32694, E-Mail stephan.luther@bibliothek.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
10.02.2026

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