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Uni aktuell Studium

Die Anforderungen des Bildungsmarktes im Blick

Mit einem Bachelor- und acht Masterstudiengängen erweitert die Universität ihr Studienangebot

  • Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I des Klinikums Chemnitz, Prof. Dr. Johannes Schweizer (l.), und Prof. Dr. Jan Mehner von der Professur für Mikrosystem- und Gerätetechnik der TU Chemnitz diskutieren gemeinsam mit der Studentin Marcella Makowski im Herzkatheterlabor des Klinikums die Einsatzmöglichkeiten von Mikrosystemen in Kathetern zur Herzuntersuchung. Derartige Untersuchungsmethoden sind auch Gegenstand der Lehre, die künftig im neuen Masterstudiengang "Biomedizinische Technik" an der TU Chemnitz angeboten wird. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Christian Schenk
  • Auch im VR-Labor der Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung an der TU Chemnitz erhalten Studierende des Masterstudienganges Angewandte Informatik praxisnahe Einblicke in die 3D-Visualisierung. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Wolfgang Thieme

Mit 93 Studienangeboten geht die Technische Universität Chemnitz im Wintersemester 2014/2015 an den Start. Neu sind der Bachelor-Studiengang Informatik und Kommunikationswissenschaften sowie folgende acht Masterstudiengänge: Angewandte Informatik, Biomedizinische Technik, Business Intelligence & Analytics, Digitale Medien- und Kommunikationskulturen, Human Movement Science, Medien- und Instruktionspsychologie, Merge Technologies for Resource Efficiency sowie Public Health mit Schwerpunkt Prävention und Evaluation. "Die TU Chemnitz reagiert damit zum einen auf die Anforderungen des Bildungsmarktes, baut aber auch im immer größer werdenden Masterbereich konsequent auf bestehende Bachelor-Studienangebote auf", sagt Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Chemnitz.

Weitere Informationen zu allen Studiengängen der TU Chemnitz, zu Berufsmöglichkeiten und zur Bewerbung gibt es bei der Zentralen Studienberatung, Straße der Nationen 62, Zimmer 46, 09111 Chemnitz, Telefon 0371 531-55555, E-Mail studienberatung@tu-chemnitz.de.

Duale Kompetenz in der Medienwelt

Der Bachelorstudiengang Informatik und Kommunikationswissenschaften wendet sich an Studenten, die gleichermaßen Interesse an technischen und kommunikationswissenschaftlichen Inhalten haben. Dazu gehören Themen wie neue Medien, Medienkommunikation, Medienproduktion, soziale Netzwerke oder soziale Medien. Es gibt hier zahlreiche Schnittstellenprobleme, deren Lösung für Spezialisten der Informatik oder Kommunikationswissenschaften allein schwierig ist. Anders als vergleichbare Studiengänge bildet die TU Chemnitz in diesem Studiengang keine Teilspezialisten mit Zusatzqualifikationen aus, sondern fördert die Vermittlung einer echten dualen Kompetenz.

Informatik für Praktiker

Der Masterstudiengang Angewandte Informatik wendet sich an Studierende, die bereits einen Bachelorabschluss in einschlägigen Studiengängen haben, ihr Wissen erweitern und sich im Bereich der anwendungsorientierten Informatik spezialisieren wollen. Schwerpunkte des Masterstudiums sind anwendungsnahe Bereiche wie Computergraphik, Verteilte Systeme, Multimedia oder Künstliche Intelligenz. Damit legt das Studium die Grundlage für einen erfolgreichen Berufseinstieg in verantwortungsvolle Positionen u.a. im Gebiet der Entwicklung und Forschung informatikorientierter Anwendungssysteme.

Medizin braucht Technikexperten

Der Masterstudiengang Biomedizinische Technik richtet sich an Absolventen medizintechnischer Bachelorstudiengänge sowie an Absolventen fachlich angrenzender Bachelorstudiengänge aus dem Bereich Elektrotechnik/Angewandte Informatik. Der Studiengang setzt seinen Schwerpunkt auf die Kombination von Aspekten der Mikro- und Sensortechnik, Informatik und Messdatenanalyse mit ergänzender Vertiefung des medizinischen Grundlagenwissens. Ziel ist die Ausbildung von Ingenieuren mit zusätzlichen fächerübergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten auf medizinischem Gebiet. Daraus ergeben sich Karrierechancen in der Medizintechnik oder auch beim Einsatz der Geräte im klinischen Bereich.

Gefragte Datenvirtuosen

Die zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft lässt enorme Datenmengen entstehen, die unter dem aktuellen Schlagwort "Big Data" neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Der anwendungsorientierte und interdisziplinäre Masterstudiengang Business Intelligence & Analytics vermittelt Kenntnisse zur Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Entscheidungsunterstützung in vielfältigen Kontexten. Typische Berufsfelder für Absolventen sind Fach- und Führungspositionen in Unternehmen, in denen Daten als unternehmerische Ressource entscheidend zur Wertschöpfung beitragen. Dabei erfährt insbesondere das Profil des so genannten Data Scientists derzeit eine hohe Nachfrage seitens der Industrie.

Medienkulturen ganz verständlich

Mobile und Internet-Kommunikation stellen die Gesellschaft vor große Herausforderungen: Alltags-, Marken- und Unternehmenskulturen sind zunehmend durch Digitalisierung, Mobilisierung und Visualisierung geprägt. Der Masterstudiengang Digitale Medien- und Kommunikationskulturen vermittelt Kompetenzen, um die vielfältigen und komplexen Dynamiken der digitalen Mediatisierung des Alltags zu erklären und zu gestalten. Der Studiengang richtet sich an all diejenigen, die sich wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praktisch orientiert mit Medienkulturen auseinandersetzen wollen. Er bereitet auf sich neu konfigurierende Berufsfelder in der Medien- und Kreativwirtschaft vor.

Menschliche Bewegung im Fokus

Eines ist den Fachbereichen Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung, Steigerung sportlicher Leistungsfähigkeit sowie individuelle Prothesen- und Orthesenversorgung gemeinsam: Sie setzen eine fundierte Analyse menschlicher Bewegung voraus. Die Vermittlung des dazu erforderlichen Wissens steht im Vordergrund des neuen Masterstudiengangs Human Movement Science. Der Studiengang zeichnet sich durch seine interdisziplinäre und internationale Gestaltung aus und richtet sich insbesondere an Studierende aus technischen aber auch sportwissenschaftlichen Studiengängen.

Psychologen in der Medienwelt

Der Masterstudiengang Medien- und Instruktionspsychologie ist ein konsekutiver Studiengang am Institut für Medienforschung und führt die Disziplinen Psychologie und empirische Kommunikationswissenschaften zusammen. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, menschliches Verhalten, Denken und Lernen in Mediennutzungskontexten verstehen und erklären zu können. In den Veranstaltungen wird ein breites Themenspektrum abgedeckt, das von Instruktionsdesign über Film und Fernsehen sowie virtuelle Umgebungen bis hin zu digitalen Lernspielen reicht. Eine Besonderheit stellt das einjährige Forschungsprojekt dar, in dem die Studierenden bereits vor der Masterarbeit forschungspraktische Erfahrungen sammeln.

Ressourceneffizenz in der Produktion

Im Rahmen des Bundesexzellenzclusters "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) startet der internationale Masterstudiengang Merge Technologies for Resource Efficiency. Bachelorabsolventen verschiedener Fachrichtungen werden befähigt, komplexe Verknüpfungen zwischen Wissenschaftsdisziplinen zu beherrschen. Basis hierfür ist der zwingend erforderliche Handlungsbedarf im globalen Bereich der Ressourceneffizienz in der Rohstoffverwendung, Bauteilherstellung, Produktnutzung und Verwertung. Im Hinblick auf die weltweite Bedeutung von ressourceneffizienten Technologiefusionen werden viele Lehrveranstaltungen in englischer Sprache gehalten. Untersetzt wird das Studium mit internationalen Gastvorlesungen sowie Auslandsaufenthalten.

Präventionsexperten in Gesundheitswesen

Der Masterstudiengang Public Health mit Schwerpunkt Prävention und Evaluation
zielt auf einen wachsenden Arbeitsmarkt im Gesundheitssystem, allein in Deutschland werden jährlich ca. fünf Millionen Menschen von primären Präventionsmaßnahmen erreicht. Der Masterstudiengang richtet sich insbesondere an Bachelorabsolventen der Soziologie, der Psychologie und des Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssports oder inhaltlich gleichwertiger Studiengänge. Die Absolventen werden zur eigenständigen Konzeptionierung von Interventionsmaßnahmen sowie zur Planung, Durchführung und Analyse empirischer Projekte, die zur Bewertung von gesundheitsfördernden Maßnahmen herangezogen werden können, befähigt.

Alle Studienangebote der TU Chemnitz auf einen Blick: http://www.tu-chemnitz.de/studium/studiengaenge/

Mario Steinebach
11.06.2014

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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