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Schreibwettbewerb „Wir erzählen Geschichte(n)“ startet

Historiker und Literaturwissenschaftler der TU Chemnitz prämieren Texte mit regionalen historischen Bezügen, die von sächsischen Schülern verfasst werden - Offene Schreibwerkstatt vermittelt Tipps

Sachsens Geschichte birgt viele Ereignisse und wundersame Begebenheiten. Literatur- und Geschichtswissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz interessieren sich ganz besonders für Geschichten mit regionalem Bezug, erzählt von der nachwachsenden Generation. Mit einem Schreibwettbewerb für Schüler sächsischer Schulen - gleich welcher Klassenstufe - wollen die Forscher nun an diese Texte herankommen. „Die Geschichten können sagenhaften Ursprungs sein oder aus dem Klatsch und Tratsch der Gegend gesponnen werden. Sie dürfen stichhaltige Fakten historischer Dokumente verarbeiten oder sich unabhängig davon mit besonderen Orten oder Personen in Sachsen kreativ auseinandersetzen“, erläutert Claudia Kanz von der Professur Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Wichtig sei nur: „Es muss Geschichte aus oder über Sachsen erzählt werden“.

Um mit interessierten Schülern ins Gespräch über die Sache und das Schreiben kommen zu können, wird der Wettbewerb von einer offenen Schreibwerkstatt begleitet. Hier kann an den Texten gearbeitet und sich mit anderen ausgetauscht werden. Am 18. Juni 2014 steht „Der Einstieg“ ins Erzählen im Fokus. Am 9. Juli wird unter dem Thema „Mittendrin“ nachgehakt, wie sich eine Handlung entwickeln und Spannung aufbauen lässt. Am 27. August schließlich kann bei der „Supervision“ das Ganze in den Blick genommen und auf seine Stimmigkeit hin überprüft werden. Die Werkstätten finden jeweils von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr in Chemnitz statt. Über die Veranstaltungsorte wird auf der Wettbewerbshomepage rechtzeitig informiert. Die Termine können unabhängig voneinander besucht werden, um Anmeldung per Mail an claudia.kanz@phil.tu-chemnitz.de wird jedoch gebeten.

Einsendeschluss für die Geschichten mit Geschichtsbezug ist der 15. September 2014. Danach wählt eine Jury aus Literatur- und Geschichtswissenschaftlern der TU die überzeugendsten Arbeiten für eine Prämierung und Veröffentlichung aus. Die Lesung und Ehrung der Siegertexte findet am 1. Oktober 2014 im Chemnitzer TIETZ statt.

Die Teilnahme am Wettbewerb bleibt unabhängig von der Teilnahme an der Schreibwerkstatt. Eingereicht werden können die Texte entweder per Mail an joerg.pottbeckers@phil.tu-chemnitz.de oder an die Postadresse: Technische Universität Chemnitz, Philosophische Fakultät, Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, Dr. Jörg Pottbeckers, 09107 Chemnitz.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite zum Wettbewerb: http://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/wettschreiben.html

Mario Steinebach
27.05.2014

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