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„Uni aktuell“-Meldungen
  • Zum Einstieg haben sich die Teilnehmer mit Hilfe der Lego SeriousPlay-Methode auf das Thema des Workshops eingestimmt, das ein wesentliches didaktisches Element in der Lernfabrik darstellt. Foto: Daniel Plorin
  • In den Praxismodulen wurden unter anderem die Energiedatenerfassung und die Druckluft in der Produktion thematisiert. Konzentriert bearbeiteten die Teilnehmer ihre Aufgaben zusammen mit dem Trainer in der Experimentier- und Digitalfabrik (EDF). Foto: Daniel Plorin
  • Mit Blick auf das Hochregallager wurden die Verbraucher identifiziert und Lastgänge prognostiziert. Im Nachgang wurden die Ergebnisse mit Echtzeitmessungen verglichen und bewertet. Foto: Daniel Plorin
  • Ein kleiner Ausschnitt aus der realitätsnahen Modellfabrik EDF: Verschiedene Lernstationen mit definierten Aufgaben helfen durch die Bewältigung realer Problemsituationen, wie Energieeffizienz in der Produktion umgesetzt werden kann. Foto: Daniel Plorin
  • Dabei kann es bei den Versuchen, wie hier an der Druckluftstation, auch einmal laut werden. Für Sicherheit ist jedoch stets gesorgt. Foto: Daniel Plorin
Uni aktuell Wirtschaft

Praxisnahe Qualifizierung und Sensibilisierung zu Energieeffizienz

Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb veranstaltete erneut den Kompaktworkshop "Energieeffiziente Fabriken planen und betreiben" für Industrievertreter

Durch stetig steigende Energiepreise im Zuge gesetzlicher Rahmenbedingungen und der Verknappung von Ressourcen erhöht sich der Handlungsdruck auf produzierende Unternehmen erheblich. Zur Sicherung des Erfolgs und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sollten demzufolge Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergriffen werden. Mit dem eintägigen Kompaktworkshop "Energieeffiziente Fabriken planen und betreiben" am 3. April 2014 an der Technischen Universität Chemnitz ermöglichte die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb den Energieexperten der Daimler AG, sich außerhalb des normalen Arbeitsalltages mit den Potentialen der energieeffizienten Fabrik sowie mit dem Vorgehen zur Sensibilisierung und Weiterbildung in der Lernfabrik auseinanderzusetzen.

Zu den Programmpunkten des Workshoptages zählten Expertenvorträge unter anderem zu aktuellen Themen wie der Methodik zur energieeffizienzorientierten Fabrikplanung, zu Möglichkeiten der auf den Anwendungsfall ausgerichteten Mitarbeitersensibilisierung und Weiterbildung sowie dem Aufbau der Lernfabrik im Energiekompetenzzentrum Logistik und Fabrikplanung (EKZ-LF). Besonderes Highlight waren wieder die praktischen Übungen in der Experimentier- und Digitalfabrik. An verschiedenen Stationen lernten die Teilnehmer energierelevante Prozesse einer Fabrik kennen und profitierten vom praktischen Erleben ausgewählter Methoden und Werkzeuge zur Senkung des Energieverbrauchs und der Energiekosten.

Im Rahmen des Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) haben die Mitarbeiter der Professur das sogenannte "Energiekompetenzzentrum Logistik und Fabrikplanung" als interdisziplinäre Forschungs-, Entwicklungs- und Qualifizierungsplattform für die energieeffizienzorientierte Fabrik- und Logistikplanung entwickelt. Mit Hilfe der beiden Kernkomponenten, dem Fabrikdemonstrator und dem Qualifizierungssystem, werden Schulungsteilnehmern wesentliche Inhalte zum Planen und Betreiben von energieeffizienten Fabriken, dem Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 sowie der Energiedatenerfassung vermittelt. Die praktische Erlebbarkeit der Themen sowie der intensive Austausch mit Experten stehen dabei im Vordergrund.

Auch zukünftig wird die Professur derartige Workshops anbieten. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich aufgrund aktueller Entwicklungen wie der gesteigerten EEG-Umlage sowie Strom- und Energiesteuer, zunehmend mit Energieeffizienz und Energiemanagement auseinandersetzen, bietet sich dadurch die Möglichkeit zur praxisnahen Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Weitere Informationen dazu sowie zum "Energiekompetenzzentrum Logistik und Fabrikplanung" erteilt Hendrik Hopf, Telefon 0371 531-38527, E-Mail hendrik.hopf@mb.tu-chemnitz.de.

(Autor: Daniel Plorin)

Katharina Thehos
09.04.2014

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