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Vernetzung in Wissenschaft und Wirtschaft

Premiere: Interdisziplinäres Symposium für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen vom 2. bis 4. April 2014 soll Kooperationen initiieren

Vom 2. bis 4. April 2014 findet an der Technischen Universität Chemnitz erstmalig das interdisziplinäre Symposium für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen ISINA statt. Diese dreitägige Veranstaltung richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studentinnen der naturwissenschaftlich-technischen Fächer als auch an Expertinnen aus der Wissenschaft sowie an weibliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Industrie.

Im Fokus der Veranstaltung stehen vor allem der fachliche und interdisziplinäre Austausch zwischen den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern und die Vernetzung von Frauen im MINT-Bereich mit dem Ziel, erfolgversprechende Kooperationen aufzubauen. Auch der Gedanke, Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Wissenschaft und der Wirtschaft in ihrer Karriere bzw. bei ihrem Karrierestart zu fördern, stellt eine Grundidee des Symposiums dar. Den Eröffnungsvortrag am 2. April 2014 um 9.30 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz (Raum N 112) hält Prof. Dr. Astrid Schütz, Vizepräsidentin der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Ressort Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs und ehemalige Professorin für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der TU Chemnitz.

Das Programm sieht darüber hinaus zahlreiche interdisziplinäre Fachbeiträge, Soft-Skill-Workshops (z. B. Leistungs- und Emotionscoaching, Chancengleichheit in der Kommunikation) sowie Führungen in ausgewählten Forschungsbereichen der TU Chemnitz (z. B. Bundesexzellenzcluster MERGE) und den Fraunhofer-Instituten IWU und ENAS vor. Den Abschluss des Symposiums am dritten Veranstaltungstag bildet eine Podiumsdiskussion (u.a. mit Prof. Birgit Spanner-Ulmer, der Direktorin für Produktion und Technik des Bayerischen Rundfunks) zum Thema "Karrierepusher und Karrierekiller".

Initiatorinnen dieser Veranstaltung sind Prof. Dr. Olfa Kanoun von der Professur Mess- und Sensortechnik und Karla Kebsch, die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz. Als Kooperationspartner unterstützend mitgewirkt haben Professorinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende der MINT-Fakultäten, die sich auch im neu etablierten "Wissenschaftlerinnenstammtisch" engagieren, die Fraunhofer-Institute IWU und ENAS sowie Mitarbeitende des Zentrums für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung.

Die Anmeldung zum Symposium erfolgt über ein elektronisches Anmeldeformular unter www.tu-chemnitz.de/ISINA.

Weitere Informationen erteilt Nicole Dietrich, Koordinatorin des Symposiums ISINA, Telefon 0371 531-36625, E-Mail nicole.dietrich@etit.tu-chemnitz.de

(Autorin: Nicole Dietrich und Karla Kebsch)

Mario Steinebach
23.03.2014

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