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Raus aus der Schule: Studienluft an der Uni schnuppern

Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz führen erneut den "Facherübergreifenden Unterricht" vom 24. bis 28. März 2014 an der TU durch - das Auto steht dabei im Mittelpunkt

Vom 24. bis 28. März 2014 dreht sich für Schüler der elften Klassenstufe des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz alles rund um das Automobil. Im Rahmen des "Fächerübergreifenden Unterrichts" erleben sie fünf spannende Tage an der Technischen Universität Chemnitz. "Am Anfang der Woche hören sie zum Beispiel in Vorlesungen von Vertretern aller Fakultäten, wie ein Auto entsteht, was alles im Fahrzeug gemessen, geregelt und gesteuert wird sowie jede Menge Fakten von der Routenplanung über die Physik im Auto bis hin zur Ergonomie. Auch die Geschichte des Automobils von der Luxuskarosse zur Massenmotorisierung oder Fragen der Auto-Wahrnehmung werden in den Fokus gerückt", erläutert Organisator Dr. Uwe Dombeck von der Fakultät für Maschinenbau. Nach der Theorie komme die Praxis in einem frei wählbaren Fachbereich. "Die Gruppen werden von Lehrern des Gymnasiums und von TU-Mitarbeitern betreut", sagt Dombeck und fügt hinzu: "Am Donnerstag erarbeiten die Schüler eine 17-minütige Abschlusspräsentation, die einen Tag später präsentiert, kurz hinterfragt und bewertet wird." Dombeck freut sich, dass er auch in diesem Jahr alle acht Fakultäten der TU Chemnitz zur Teilnahme motivieren konnte. "Aus Rückmeldungen der Schüler, Referenten und Übungsleiter wird deutlich, dass diese Form der Veranstaltung für die Uni, aber auch für die Schüler höchst effektiv ist", so der Organisator.

"Die gute Idee zu diesem etwas anderen Schulunterricht an der Universität resultiert aus der engen Kooperation zwischen dem Kepler-Gymnasium und unserer TU - sei es bei der Durchführung von Schülerpraktika oder der Betreuung Besonderer Lernleistungen", berichtet Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Inhaber der Professur Alternative Fahrzeugantriebe der TU Chemnitz, die das Projekt erneut leitet. "Der fächerübergreifende Unterricht wird wieder ganzheitlich und problemorientiert durchgeführt, die von den Schülern zu bearbeitenden Fragestellungen werden also nicht auf ein Fachgebiet reduziert", ergänzt der Schulleiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Stephan Lamm. Das aus dem Alltag bekannte Thema Automobil sei dafür ein sehr geeignetes Beispiel und biete die Möglichkeit, auch aktuelle Themen wie Elektromobilität oder Energieträger der Zukunft in den Unterricht zu integrieren.

Für den Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Chemnitz, Prof. Dr. Christoph Fasbender, ist diese Form der Kooperation mit einem Gymnasium in mehrfacher Form wertvoll: "Die Schüler und Lehrer erfahren an der Universität sehr praxisnah, mit welchen Problemstellungen rund um das Automobil sich unsere Wissenschaftler fakultätsübergreifend beschäftigen. Zudem erhalten sie Einblicke in Chemnitzer Studienmöglichkeiten auf diesem Gebiet - zum Beispiel Automobilproduktion, Elektromobilität oder Automotive Software Engineering - aber auch Europäische Geschichte und Anglistik/Amerikanistik. Darüber hinaus schnuppern die Schüler eine Woche Studienluft und lernen den Campus kennen." Laut Fasbender könne dieses Modell des fächerübergreifenden Unterrichts Schule machen, denn mit anderen Gymnasien ließen sich bestimmt auch andere Projektschwerpunkte finden. Der Prorektor ist allen Beteiligten für ihr Engagement sehr dankbar und wünscht dem fächerübergreifenden Unterricht an seiner Universität auch dieses Mal einen guten Verlauf.

Weitere Informationen erteilen der Organisator Dr. Uwe Dombeck, Telefon 0371 531-36742, E-Mail uwe.dombeck@mb.tu-chemnitz.de, sowie Projektleiter Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Telefon 0371 531-38787, E-Mail thomas-von-unwerth@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
21.03.2014

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