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Uni aktuell Forschung

Interaktionsraum Stadt

Gemeinsames mediävistisches Doktorandenseminar der Universitäten Bamberg, Bayreuth, Chemnitz, Gießen und Karlsruhe findet am 31. Januar und 1. Februar 2014 an der TU statt

Seit zwei Jahren treffen sich Doktoranden der Universitäten Bamberg, Bayreuth, Chemnitz, Gießen und Karlsruhe, um sich über ihre Promotionsvorhaben im Bereich mediävistischer Forschung auszutauschen. Nach Kolloquien in Bamberg (2012) und Bayreuth (2013) treffen sich etwa 50 Mittelalter-Promovierende der Fächer Germanistik und Geschichte mit ihren Betreuern am 31. Januar und 1. Februar 2014 an der Technischen Universität Chemnitz. Wie in den zurückliegenden Jahren gibt es ein Rahmenthema, auf das sich die Vorträge orientieren. In der "Stadt der Moderne" lag ein "Stadt"-Thema nahe, und so werden zwanzig Vortragende versuchen, ihren Doktorarbeiten Aspekte des Leitthemas "Interaktionsraum Stadt" abzugewinnen. Daneben wird es Zeit und Gelegenheiten für den fachlichen und sonstigen Austausch mit Gleichgesinnten geben. "Wo regelmäßig solche Anreize geschaffen werden, kommt man auch mit der klassischen Individualpromotion sehr gut zurecht", meint Sylvia Jurchen, die über mittelalterliche "Lügendichtung" promoviert. "Man sieht auf diese Weise ziemlich gut, wo die anderen stehen, und dass sie die Probleme, die sich auftun können, auch haben", ergänzt Stefanie Weiß. "Außerdem können sich aus solchen Treffen gemeinsame Projekte ergeben", wie Thore Wilkens, angehender Experte für Kampfkünste des Mittelalters, hofft.

Prof. Dr. Ingrid Bennewitz aus Bamberg ist eine der Gründerinnen des ständig wachsenden Netzwerkes. Sie hat in Chemnitz kurz nach der Wende ein Semester lang vertreten und freut sich auf das Wiedersehen. Ihre Kollegin Prof. Dr. Cora Dietl aus Gießen kommt immer gerne nach Chemnitz. "Beim Philosophischen Fakultätentag neulich erst hat man wieder gesehen, dass die Geisteswissenschaften hier an der TU super laufen." "Für zwei, drei Tage wollen die Gäste mit ihren Doktoranden "das Rahmenthema in jeder Hinsicht umsetzen", wie Dr. Silvan Wagner aus Bayreuth augenzwinkernd hinzufügt.

Tagungsprogramm: http://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/germanistik/mediaevistik/index.php

Weitere Informationen erteilt PD Dr. Gesine Schochow-Mierke, E-Mail gesine.mierke@phil.tu-chemnitz.de

(Autorin: Gesine Schochow-Mierke)

Mario Steinebach
19.01.2014

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