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Das Fahrzeugumfeld noch fester im Blick

BMW Group übergab am 19. September 2013 Fahrzeug an die Professur Digital- und Schaltungstechnik, das in Forschung und Lehre zum Einsatz kommt

Finstere Nacht, strömender Regen - Verhältnisse, die auch für Autofahrer unangenehm sind. Insbesondere für Senioren stellen sie eine große Herausforderung dar. Dass ältere Fahrer trotz körperlicher Einschränkungen in solchen Situationen sicher unterwegs sein können, hat sich eine Nachwuchsforschergruppe der Technischen Universität Chemnitz zum Ziel gesetzt. Sechs junge Wissenschaftler widmen sich dem Thema "Visuelle Fahrassistenzsysteme zur Kompensation körperlicher Degradation älterer Menschen". Und damit Ergebnisse aus diesem und weiteren Projekten der Technischen Universität Chemnitz auch unter realen Bedingungen getestet werden können, müssen sie vom Labor auf die Straße gebracht werden. Dafür stellt die BMW Group der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU ein Forschungsfahrzeug zur Verfügung. Ernst von Heyking, Leiter der BMW-Niederlassung Chemnitz, übergab am 19. September 2013 den BMW offiziell an Prof. Dr. Gangolf Hirtz, Inhaber der Professur Digital- und Schaltungstechnik.

Vollgepackt mit Mess- und Verarbeitungsequipment wird der BMW X1 nun unterwegs sein. "Wir testen unter anderem die Bildverarbeitung von Fahrerassistenzsystemen - beispielsweise die Straßenschilderkennung - unter realen Lichtbedingungen", sagt Hirtz. Aber auch Studierende des Chemnitzer Masterstudiengangs "Intelligent Vehicles, Communication and Sensing" profitieren künftig vom Fahrzeug. "Im Rahmen eines Praktikums werden sie im Auto verschiedene Systeme und Forschungsszenarien kennenlernen und testen", ergänzt Hirtz.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Gangolf Hirtz, Telefon 0371 531-24330, E-Mail g.hirtz@etit.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
19.09.2013

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