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Energieentwicklungen in Deutschland und Südafrika

TU-Politikwissenschaftlerin erläuterte die Chancen und Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Energiepolitik im Rahmen einer deutsch-südafrikanischen Vortragsreihe in Stellenbosch, Südafrika

Südafrika stand in den vergangenen Monaten mit dem "Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft 2012/2013" im Zentrum der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Auch die TU Chemnitz hat sich in Kooperation mit der Stellenbosch University aktiv am Wissenschaftsjahr beteiligt und konnte im Januar eine südafrikanische Delegation als Teilnehmer der ChemMUN - einer Simulation der Arbeit der Vereinten Nationen - in Chemnitz begrüßen. Vom 11. bis 13. März 2013 war jetzt Dr. Antje Nötzold als Expertin für europäische Energiepolitik und Energieversorgungssicherheit im Rahmen der "German South African Research Lecture Series: `Energy Sciences´" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Südafrika. Die Chemnitzer Wissenschaftlerin nahm an der Konferenz "Strategic Energy Policy Developments in Germany and South Africa" in Stellenbosch teil.

Für "Uni aktuell" gibt Dr. Antje Nötzold einen kleinen Einblick in den Aufenthalt in Südafrika:

"Im Rahmen der Konferenz referierte Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie über den Transformationspfad der Energiewende in Deutschland und die Schwierigkeiten der Umsetzung. Prof. Alan Brent vom Centre for Renewables & Sustainable Enery Studies in Stellenbosch sowie Saliem Fakir, Head of the Living Planet Unit des WWF in Kapstadt, erläuterten die strategischen Chancen erneuerbarer Energien als auch die zu überwindenden Schwierigkeiten für eine verstärkte Nutzung aus südafrikanischer Perspektive. Abschließend stellte ich basierend auf der schwierigen Ausgangslage internationaler Entwicklungen der Energieversorgung sowie der nationalen Unterschiedlichkeiten in Europa die Entwicklung und prägende Leitmotive der gemeinsamen EU-Energiepolitik dar. Dabei geben die identifizierten Chancen und Herausforderungen der europäischen Energiepolitik nicht nur Auskunft über den Handlungsbedarf auf EU-Ebene, sondern zeigen exemplarisch die Anreize aber auch Schwierigkeiten regionaler Kooperation im Energiebereich auf. Der Aufenthalt bot neben der Teilnahme an der Konferenz die Gelegenheit für Gespräche vor Ort, um Möglichkeiten zum Ausbau der Kooperation der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz mit dem Department for Political Science der Stellenbosch University zu besprechen sowie um einen kleinen Eindruck von der Stadt und der Universität Stellenbosch zu gewinnen."

Kontakt: Dr. Antje Nötzold, Telefon 0371 531-35570, E-Mail antje.noetzold@phil.tu-chemnitz.de

Katharina Thehos
15.03.2013

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