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"Stadt der Moderne" und ihre weltweiten Bezüge

Sammelband krönt die Ringvorlesung "Stadt der Moderne" des Jubiläumsjahres der TU Chemnitz und fördert erneut den Austausch über Formen und Repräsentationen von Modernität in der Stadt

Zu einer Weltreise der etwas anderen Art luden 2011 die Philosophische Fakultät der TU Chemnitz und das Museum Gunzenhauser ein. Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Stadt der Moderne" nahmen sie viele Interessierte mit auf den Weg, um mehr über bekannte und fremde Kulturen zu erfahren. Im Jubiläumsjahr der TU und dem gleichzeitigen "Jahr der Wissenschaft" der Stadt Chemnitz hatten sie in ihrer Ringvorlesung zum einen die kritische Bestandsaufnahme überschriebener Stadträume gewagt. Zum anderen betrachteten die Referenten den Stellenwert einer Stadt für die Identität ihrer Bewohner. Zudem kam die im Laufe der Jahrhunderte vollzogene Vervollkommnung der porträtierten Städte zur Sprache. Nun liegt passend zu dieser Weltreise, die druckfrische Reisebeschreibung auf dem Tisch. Sie vereint auf mehr als 300 Seiten noch einmal einige der Referenten der Ringvorlesung sowie hinzugekommene Wissenschaftler zu einem interdisziplinären Austausch über Formen und Repräsentationen von Modernität in der Stadt. Diese chronologisch angelegte Vortrags- und Essaysammlung als fächerübergreifender Beitrag zum Stadtdiskurs umfasst literarische, visuelle, textuelle, historische und künstlerische Repräsentationen von modernen Städten von der Antike bis zur Gegenwart.

Los geht es mit der ägyptischen Hafenstadt Alexandria, die einst multikulturelle Metropole am südöstlichen Ufer des Mittelmeers. Im folgenden werden weitere Städte unter die Lupe genommen - darunter die erzgebirgische Stadt Annaberg, die um 1500 durch die Erschließung beachtlicher Rohstoffvorkommen über Nacht zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum wurde. Die Reise führt den Leser nach Sankt Petersburg und Moskau, nach Paris und London, nach New York, Shanghai, Lissabon und Kairo - und auch in die indischen Metropolen Kalkutta und Delhi. Es geht zudem in die heimatlichen Gefilde zurück, wenn beispielsweise erläutert wird, wie Stadt-Darstellungen in der bildenden Kunst zum Selbstverständnis von Städten wie Chemnitz - über den Diskurs von bildlichen Stadtrepräsentationen - als "Stadt der Moderne" beigetragen haben. Oder ein Beitrag über Agricola, der als großer Sohn der Stadt Chemnitz mit seiner Wissenschaftssprache über viele Metropolen hinweg Suggestionskraft entfaltete.

Bibliografische Angaben: Sandten, Cecile; Fasbender, Christoph; Bauer, Annika (Hg.), Stadt der Moderne, CHAT - Chemnitzer Anglistik/Amerikanistik Today, Volume 3, WVT: Trier, ISBN 978-3-86821-427-7, 310 Seiten, 34,50 Euro

Mario Steinebach
28.01.2013

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