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Mit "Hopplahui" gemeinsam am Ball

In den Frauenteams des Chemnitzer Fußballclubs (CFC) sind viele TU-Studentinnen aktiv

  • Die Damen des Chemnitzer Fußballclubs - obere Reihe von links: Vanessa Riemann, Julia Lange, Meike Gierig, Lena Flagmeier, Lisa Tietz, Jessica Viehweger, Sophia Barloschky, Teresa Schneider, untere Reihe von links: Marie Christin Kursawe, Christin Janouch, Josephine Luksch, Julia Ehmann, Nancy Grüger. Viele der Spielerinnen studieren an der TU. Foto: Maria Lange

Frauenfußball ist längst keine Seltenheit mehr seit den großen Erfolgen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Auch an der TU Chemnitz wird Fußball gespielt. Nicht zuletzt nehmen sowohl die Männer als auch die Damen an diversen Hochschulmeisterschaften seitens des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (ADH) teil. Für die Studentinnen, die noch mehr erreichen möchten, bietet der Chemnitzer Fußballclub (CFC) eine gute Gelegenheit, aktiv zu werden: "Seit zwei Jahren trainiere ich donnerstags die Studentenauswahl Damen an der TU Chemnitz. Dort lerne ich viele Studentinnen kennen, die mit der Ballführung sehr begabt sind und gerne zum CFC kommen möchten. Nach einem Probetraining beim CFC können dann beide Seiten entscheiden, ob Interesse besteht. In der Winterpause sind fünf neue Studentinnen dazu gekommen und seit letzter Saison noch einmal zwei Spielerinnen", so Kapitänin und TU-Studentin Christin Janouch.

Die erste und zweite Frauenmannschaft zeichnen sich durch einen hohen Studentinnenanteil aus. Vielen von ihnen zeigen auch im Studium Interesse an sportlichen Themen: Sie studieren Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport oder Sports Engineering. Aber auch technische Studiengänge wie Sensorik und kognitive Psychologie sind vertreten. "Viele Spielerinnen haben sich während des Unifußballs oder beim CFC kennengelernt. Die Stimmung untereinander ist sehr gut", berichtet Janouch. Zu den Ritualen gehören vor allem die unterhaltsame, laute Kabinenmusik vor dem Training sowie der individuelle Schlachtruf vor den Spielen. "Wir wollten etwas Besonderes als das klassische `Gemeinsam Siegen´ machen, deswegen heißt unser Schlachtruf `Hopplahui!´", verrät Janouch.

"Es ist sehr positiv, dass wir zu 90 Prozent Studentinnen in der Mannschaft haben, weil wir das Training dank flexibler Vorlesungszeiten früher beginnen können. Statt um 20 Uhr ist es möglich, bereits um 17 Uhr zu trainieren. Und am Wochenende sind alle anwesend und haben keine beruflichen Verpflichtungen wie Dienst- oder Schichtpläne einzuhalten", erklärt Cheftrainer Markus Seiler. Die neue Saison ist im September gestartet. Es ist für die erste Mannschaft die zweite Saison in der Regionalliga. Jedoch kam sie nicht gut in ihren Rhythmus hinein: "Wir sind nicht optimal in die Saison gestartet, die vergangenen drei Spiele in der Liga haben wir leider verloren. Die ersten zwei knapp, das letzte deutlich bei Union Berlin", erklärt Seiler. Anders sieht es im Landespokal Sachsen aus. Dort konnten Erfolge verbucht werden: "Gegen die zweite CFC-Mannschaft sowie SV Eintracht Leipzig Süd sind wir weiter gekommen. Dort haben wir bisher ein positives Zeichen setzen können", so Seiler.

Kapitänin Christin Janouch sieht positiv in die Zukunft: "Alle Spielerinnen sind sowohl auf als auch außerhalb des Platzes sehr gut integriert und der Zusammenhalt im Team stimmt. Jetzt müssen wir dieses positive Klima nur noch spielerisch auf dem Platz umsetzen, um in der Liga zu bestehen und den Klassenerhalt zu realisieren." Mit Kreativität bei der Auswahl ihres Schlachtrufs punktet die Mannschaft auf jeden Fall jetzt schon.

(Autorin: Maria Lange)

Katharina Thehos
12.10.2012

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