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Sportliches Tüftelstudium

Zufall, Sport und Technikfreude führten Kristina Stark an die Technische Universität Chemnitz

  • Kristina Stark verbindet in Chemnitz Sportwissenschaften mit Maschinenbau. Foto: Amac Garbe

Als Kristina Stark vor gut zwei Jahren in ihren Briefkasten im bayerischen Schweinfurt schaute, staunte sie nicht schlecht. Das Zettelchen vor ihrer Nase präsentierte der 21-Jährigen nichts anderes als ihren Studienort. Zu dem Zeitpunkt hatte sie sich bereits für einen Studiengang entschieden - allein die Hochschulwahl war längst noch nicht getroffen. Durch Zufall hatte Kristina Stark damals den Studiengang Sports Engineering im Internet gefunden. Diese Mischung aus Maschinenbau und Sportwissenschaften machte sie neugierig auf neue Blickwinkel. "Mir war schon länger klar, dass ich etwas mit Sport studieren wollte", erzählt sie, "aber mir war auch wichtig, dass ich später gute Aussichten auf einen Beruf habe." Während dieser Überlegungen kam ihr der Flyer der Technischen Universität Chemnitz gerade recht.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Die Hochschule ist neben der Uni Magdeburg die einzige in Deutschland, die den Studiengang Sports Engineering als Bachelor anbietet. Auch an der Fachhochschule Technikum in Wien hätte Kristina Stark das seltene Fach studieren können. Doch bei dem Gedanken, nach Wien zu ziehen, winkt die 21-Jährige sofort ab. Zum Studium nach Österreich zu gehen, wäre ihr viel zu aufwendig gewesen. So fiel die Entscheidung für Chemnitz, wo Kristina Stark heute im vierten Semester studiert. Dass es in Sachsen keine Studiengebühren gibt, war für sie nebensächlich, obwohl das natürlich ein Vorteil ist. Mit ihrer Wahl, in Chemnitz zu studieren, ist sie zufrieden. Da die Hochschule nicht groß ist, seien die Lernbedingungen optimal. Die Hörsäle und Seminarräume sind in ihrem Studiengang nicht überfüllt, der einzelne Student geht nicht in der Masse unter. Das wirkt sich auch positiv auf die Betreuung durch die Dozenten und Professoren aus und hilft beim Kontakteknüpfen.

Einsatz für die anderen

Die angehende Sportwissenschaftlerin gehört zu den ersten, die sich für den im Wintersemester 2006/2007 eingeführten Studiengang entschieden haben. Ihre gesammelten Erfahrungen möchte sie nun auch an andere Studenten weitergeben. Neben ihrem Studium setzt sie sich deshalb im Fachschaftsrat (FSR) der Fakultät für Maschinenbau für ihre Kommilitonen ein. Diese Studentenvertretung ist die erste Anlaufstelle für Studenten, die mit ihrem Studium Probleme haben. Dort hat sie erfahren, dass viele Professoren auf die Studenten eingehen, offen für Neues sind und gern bei den vom FSR organisierten Abenden dabei sind. Ob sie für den Master in Chemnitz bleiben wird, weiß Kristina Stark allerdings noch nicht. Es komme ganz darauf an, ob sie ihren Studienschwerpunkt eher auf Sportwissenschaft oder doch lieber auf Technik legen wird. Sie blickt gespannt in die Zukunft. Wer kann denn schon wissen, was Kristina Stark in ihrem Briefkasten bald noch alles entdecken wird?

(Autorin: Nicole Laube, Quelle: "ad studium" Die Zeitung zum Studienstart - MINT-Spezial, 2011)

Mario Steinebach
08.08.2011

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