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Musikalischer Brückenschlag zwischen Bayern und Sachsen

Sports-Engineering-Studentin Ina Kindermann aus Ochsenfurt in Bayern ist nicht nur sportbegeistert, sondern auch Musikerin des Projektorchesters Würzburg, das am 23. Juni 2011 an der TU auftritt

"More than a feeling" - so lautet der Slogan des Projektorchesters Würzburg, in dem Studentin Ina Kindermann seit elf Jahren Querflöte spielt. Mehr als ein Gefühl stand für die 21-Jährige aus Ochsenfurt bei Würzburg auch hinter der Entscheidung, 2009 ein Studium an der Technischen Universität Chemnitz aufzunehmen. "Ich bin sportbegeistert und naturwissenschaftlich interessiert - da passte der Bachelorstudiengang Sports Engineering, den es nur hier in Chemnitz gibt, perfekt", sagt sie. Die Naturwissenschaft hatte dabei für Ina Kindermann Priorität: "Dass ich sie noch mit Sport, der eigentlich eher mein Hobby ist, kombinieren konnte, war dann das i-Tüpfelchen." Die geringen Lebenshaltungskosten in Chemnitz und ein gutes Betreuungsverhältnis konnten der Studentin aus Bayern - wie vielen anderen westdeutschen Schulabgängern - die Entscheidung für die TU Chemnitz zusätzlich erleichtern.

Die Elektrotechnik und die Mechanismentechnik, bei der es um die Gestaltung und Berechnung von Seilzügen und Bandgetrieben für die Sportgerätetechnik geht, sind die zwei Fächer, die Ina Kindermann derzeit am meisten interessieren. Über ihre beruflichen Pläne ist sie sich jetzt im vierten Semester noch nicht ganz schlüssig: "Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich im Sportgerätebereich bleiben oder doch mehr in Richtung Maschinenbau gehen werde. Das kommt sicher auch auf das Job-Angebot an", sagt die sportliche Studentin, die in ihrer Freizeit Tennis und Handball spielt, turnt und auch ihr Orchester aus Würzburg weiterhin musikalisch unterstützt.

Das Musikerensemble aus Bayern, das sich hauptsächlich aus Schülern und Studierenden zusammensetzt, holte Ina Kindermann im vergangenen Jahr für einen Auftritt an die TU Chemnitz. "Ich fand es toll meinen Freunden einmal zu zeigen, wo ich studiere und wie es hier so ist", sagt die 21-Jährige und fügt hinzu: "So bekommen auch die bayerischen Studenten einen sehr guten Eindruck von der Chemnitzer Universität." Zuspruch für ihre Idee bekam Ina Kindermann dabei vom Fachschaftsrat Maschinenbau, in dem sie anderthalb Jahre Mitglied war und der eine Kulturveranstaltung wie diese gern unterstützte. Für Proben und Auftritte fährt die Studentin immer noch regelmäßig nach Hause - auch, um dort Familie und Freunde zu besuchen. "Ich fahre gerne nach Bayern, fühle mich aber auch in Chemnitz sehr wohl", sagt sie. "Es ist ein schönes neues zweites Zuhause."

Da der Auftritt des Würzburger Projektorchesters an der TU im letzten Jahr für große Resonanz sorgte, wird es 2011 eine Wiederholung des musikalischen Brückenschlags zwischen Bayern und Sachsen geben. Am 23. Juni 2011 um 19.30 Uhr ist Ina Kindermann zusammen mit dem Projektorchester Würzburg im Hörsaal N115 an der TU Chemnitz zu sehen und zu hören. Im Repertoire hat das bayerische Ensemble hauptsächlich Film- und Musicalmelodien. "Wir spielen unter anderem Stücke aus King Kong, Beetlejuice und Avatar", verrät Ina Kindermann. Der Eintritt ist frei.

(Autorin: Franziska Männel)

Mario Steinebach
20.06.2011

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