Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
  • Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum, Inhaber der Professur Geschichte des Mittelalters, ist der nächste Referent der Ringvorlesung. Foto: Christine Kornack
TUCaktuell Veranstaltungen

Von Jerusalem nach Utopia - und Chemnitz mittendrin

Öffentliche Ringvorlesung der Philosophischen Fakultät im "Jahr der Wissenschaft 2011" geht in die zweite Runde - am 14. April spricht Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum

Die Ringvorlesung der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz beschäftigt sich am 14. April 2011 mit dem Thema "Von Jerusalem nach Utopia". Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum von der Professur Geschichte des Mittelalters hält einen Vortrag zwischen Realität und Utopie, zwischen Vergangenheit und Vision. Er spricht dabei über Visionen von Städten und über "vergangene Zukünfte". Ausgangspunkt des Vortrages ist die Stadt Chemnitz, die mit dem Slogan "Stadt der Moderne" wirbt. "Dieser Slogan erinnert an eine vergangene Zukunft", sagt der Referent, der die Zuhörer im Weiteren mitnimmt zu einer Reise in die Städte Babylon, Rom, Jerusalem und Utopia. "Dabei geht es um imaginäre Stadtbilder, die sich auf reale Städte beziehen", so Dohrn-van Rossum. Er bewertet den Chemnitzer Slogan positiv - denn nur, wenn die Menschen an Vergangenem und an Erinnerungen festhalten, bewegt sich etwas. Gleichzeitig brauchen die Chemnitzer Bürger Visionen - beides vereint das Bild der "Stadt der Moderne", wie der TU-Historiker in seinem Vortrag zeigen wird.

Insgesamt stehen zwölf Veranstaltungen auf dem Programm der Ringvorlesung, die überwiegend von Professoren der TU Chemnitz gestaltet werden. Die Vorträge finden jeweils donnerstags um 19 Uhr im Oberlichtsaal des Museums Gunzenhauser am Falkeplatz statt. Der Eintritt ist frei.

Alle Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät im Jubiläumsjahr der TU sind nachzulesen unter http://www.tu-chemnitz.de/tu/175jahre/programm.php. Hier sind auch die weiteren Termine der Ringvorlesung vermerkt.

Katharina Thehos
13.04.2011

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …