Navigation

Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Sport

"Lauf-KulTour" bringt zwei Studentinnen in ihre Heimat

Bei Deutschlands längstem Staffellauf passieren am 14. September 2010 die beiden Läuferinnen Eva Gräfer und Noemi Donner ihre Heimatorte in Baden-Württemberg

*

Noemi Donner (oben) und Eva Gräfer gehören zu den zwölf Läufern der "Lauf-KulTour 2010". Fotos: Lauf-KulTour

Die 26 Studenten der Technischen Universität Chemnitz, die bis zum 19. September 2010 bei Deutschlands längstem Staffellauf die Bundesrepublik umrunden, liegen gut im Rennen. Bisher haben die "Lauf- und Rad-KulTouristen" 2.700 Kilometer zurückgelegt, mehr als 1.300 liegen noch vor ihnen. Am 14. September 2010 durchquert die "Lauf- und Rad-KulTour" Baden-Württemberg. Gegen 21 Uhr macht Noemi Donner auf der Burg Roffelt in ihrem Heimatort Lörrach Station und trifft dort auch ihre Familie und Freunde. "Am meisten freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meiner Schwester, die aus Kenia kommend einige Tage die Heimat besucht", sagt die Studentin. Auch die Lauf-KulTouristin Eva Gräfer passiert ihren Heimatort - nämlich Steinen. "Ich werde meine Familie wiedersehen, dann Zuhause duschen, etwas schlafen und entspannen, damit ich für die restliche Strecke topfit bin", sagt sie.

Danach bewegen sich die Läufer und Radfahrer weiter in Richtung Friedrichshafen, München und Bayreuth zurück nach Chemnitz. Insgesamt legen sie innerhalb von 16 Tagen grenznah Tag und Nacht eine Strecke von über 4.000 Kilometern zurück. "Abwechselnd wird der Staffelstab eine Stunde weitergetragen, so dass sich jeder Läufer alle elf Stunden auf der Strecke wiederfindet", erläutert der Initiator der "Lauf-KulTour" Dirk Lange und ergänzt: "Die Strecke der Läufer wird auch von sechs Rad-KulTouristen in zwei Dreierteams bewältigt. Im Schnitt werden pro Team täglich 120 Kilometer absolviert." Die Chemnitzer Lauf-KulTour startet bereits zum vierten Mal ihre Rundreise und unterstützt dabei die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM). "Für jeden Mitläufer fließt eine Spende an die DGM. Uns geht es darum, auf diese Krankheit aufmerksam zu machen", so Lange weiter.

Von dieser Mission des ehrgeizigen Lauf-KulTour-Projektes sind auch Noemi Donner und Eva Gräfer aus Baden-Württemberg begeistert. Aber auch die sportliche Herausforderung zog die beiden jungen Frauen magisch an. Noemi Donner hat schon früher Leichtathletik betrieben und läuft noch heute viel in ihrer Freizeit. "Dass ich nun mein soziales Engagement mit sportlichen Aktivitäten verbinden kann, finde ich klasse", meint die 27-Jährige. Sie studiert Interkulturelle Kommunikation (IKK) und Anglistik/Amerikanistik an der TU Chemnitz. "IKK ist etwas ganz Spezielles und ich wollte auch was Neues kennen lernen", berichtet Donner. Ihre Kommilitonin Eva Gräfer studiert auch Anglistik/Amerikanistik kombiniert mit Politikwissenschaft an der Chemnitzer Uni. Der vielseitige Eindruck dieses Studienangebots hat die 27-Jährige überzeugt. "Das Zusammenspiel von Literatur- und Sprachwissenschaft mit Kultur- und Länderstudien ist einmalig." In ihrer Freizeit läuft Eva Gräfer häufig und fühlte sich von der Idee, innerhalb von 16 Tagen Deutschland zu umrunden, sofort angesprochen.

Wer die beiden Läuferinnen, aber auch alle anderen Läufer und Radfahrer während ihrer Tour online verfolgen möchte, kann dies mit Hilfe einer Google-Maps-Applikation tun. "Alle zehn Sekunden wird die aktuelle Position des Läufers sowie unserer Fahrzeuge live visualisiert", sagt Lange. Zudem können alle Lauf- und Rad-KulTouristen Live-Nachrichten über Twitter senden. "Damit berichten wir so aktuell wie nie zuvor von der Strecke. Auch für Medienvertreter wird es einfacher, sich mit uns zu verabreden", so der Organisator.

Weitere Informationen zum Lauf-KulTour-Projekt erteilt Dirk Lange, Telefon 0177 8570866, E-Mail dirk.lange@lauf-kultour.de.

Homepage des Projektes "Lauf-KulTour 2010" sowie Liveverfolgung aller Sportler per Google-Maps-Applikation: http://www.lauf-kultour.de

(Autorin: Melanie Schumann, Praktikantin in der Pressestelle)

Mario Steinebach
14.09.2010

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel