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Vereint als SprachUnion: Die Chemnitzer Uni-Absolventen erhielten das Willkommenspaket der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau - ein Förderinstrument für Start-Ups. Foto: Sven Gleisberg

TUCaktuell Alumni

Von Gründerzeit zu Gründerzentrum

Die Übersetzungsprofis Antje Tober und Andras Drencsenyi der SprachUnion ziehen vom Kaßberg in das Technologie Centrum Chemnitz

Der Kaßberg hatte für das Team der SprachUnion seine Reize. Im schicken Gründerzeitviertel lebten und arbeiteten die Jungunternehmer Antje Tober und Andras Drencsenyi - vom Frühstück zur Arbeit ein Katzensprung. Nun ist der Kaßberg aber entgegen der Bezeichnung seiner Entstehungsphase für Start-Up-Firmen nur unzureichend geeignet, weshalb auch die Übersetzungsdienstleister Tober und Drencsenyi eine neue Herberge suchten.

Diese fanden die beiden Alumni der Technischen Universität im Technologie Centrum Chemnitz (TCC) an der Annaberger Straße. Anfang Mai 2010 zog die SprachUnion dort ein und erhielt sogleich ein Willkommenspaket der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau (Wireg) als erste Auszeichnung. Darin enthalten sind unter anderem sechs Monate Miete, ein Messeauftritt auf der Chemnitzer SIT und professionelle Beratung. Im kommunal getragenen Gründerzentrum bietet die SprachUnion fortan ihre professionellen Übersetzungen an und will das Portfolio sogar erweitern, beispielsweise um Seminare und Patentrecherche. Dazu bietet der neue Standort nun nicht nur ausreichend Büroraum für das wachsende Unternehmen, sondern auch die passende Umgebung - denn die SprachUnion hat ihren Schwerpunkt im Bereich technologisch orientierter Kunden.

Und wo Andras Drencsenyi und Antje Tober schon dabei sind, ein neues Klingelschild anzubringen, kann letztere ihrem Namen auch gleich den jüngsten akademischen Erfolg hinzufügen. Erst Ende April verteidigte die Amerikanistin mit "magna cum laude" erfolgreich ihre Promotion an der TU Chemnitz. Darin ging es nicht ganz berufsspezifisch um den Hollywoodfilm nach 9/11. Ihre akademische Laufbahn sieht Tober damit jedoch fürs erste beendet. Die Kontakte in die Uni würde sie aber natürlich gern halten, so Tober. Da habe sie schließlich Kollegen als Freunde gewonnen und auch ihre Doktormutter Prof. Dr. Evelyne Keitel sei immer interessiert, zu erfahren, was die weiteren Stationen sind.

Die derzeitige Station, das TCC, erreichen Antje Tober und Andras Drencsenyi im Übrigen ganz entspannt - mit dem Rad. Das sei gut für Umwelt und Gesundheit, weiß Drencsenyi. Und es mache natürlich Spaß, da fast die gesamte Strecke durch den schönen Stadtpark verlaufe. Hier zeigt sich eine ganz persönliche Gründerzeit von ihrer schönen Seite.

Weitere Informationen: SprachUnion GbR, Telefon 0371 404 61 98, E-Mail info@sprachunion.de

(Autor: Michael Chlebusch)

Mario Steinebach
11.05.2010

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