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"Faszination Mikrokosmos" am Mittagstisch

Naturwissenschaftler gewähren in der Mensa in der Straße der Nationen Einblicke in die Schönheit der Mikro- und Nanowelt

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Viele spannende Blicke durchs Elektronenmikroskop vermittelt die Ausstellung in der Mensa. Foto: Professur Physikalische Chemie

Haben Sie schon einmal durch ein Elektronenmikroskop geblickt? Da haben Sie viel verpasst, denn dort entfaltet sich eine faszinierende Welt voller spannender Einblicke in den Mikrokosmos. Eine Ausstellung in der Mensa im Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62 lädt ein, diese Welt kennenzulernen. Gezeigt werden hier seit Semesterbeginn viele mikroskopische Detailaufnahmen, die an der Professur Physikalische Chemie entstanden sind. Alle stammen aus dem streng limitierten Jahreskalender, der von Doktoranden und Diplomanden dieser Professur entwickelt wurde.

"Die meisten der ausgestellten Bilder sind Begleiterscheinungen unserer Forschungsarbeit und zeigen zum Beispiel Mikrosiebe, poröse Polymerstrukturen oder die Aggregation von Siliziumdioxid-Partikeln und Zeolithen", sagt Susann Ebert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur. Gezeigt werden auch Zufallserscheinungen, etwas spaßige Motive sowie Aufnahmen von Insekten. Einige Bilder entstanden auch am Lichtmikroskop und am Rasterelektronenmikroskop der Professur Analytik an Festkörperoberflächen von Prof. Dr. Michael Hietschold.

Die Idee zu dieser Ausstellung entstand in der Pressestelle der TU Chemnitz, die etwas Abwechslung in das Erscheinungsbild der Mensa bringen und Wissenschaft an den Mittagstisch holen wollte. Gemeinsam mit dem Studentenwerk Chemnitz-Zwickau und der Professur Physikalische Chemie entstanden nach aufwändiger Bildbearbeitung großformatige Fotos und die dazugehörigen Bildtexte - natürlich im geeigneten Rahmen. Es ist denkbar, dass diese Ausstellung bei Bedarf auch an anderen Standorten der TU oder innerhalb der Stadt gezeigt wird. "Außerdem wollen wir die Ausstellung auch Schulen anbieten, um dort bei Schülern das Interesse an den Naturwissenschaften und an den Vorgängen im Mikrokosmos zu wecken", sagt Prof. Dr. Werner A. Goedel, Inhaber der Professur Physikalische Chemie.

Anja Schönherr vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau und TU-Pressesprecher Mario Steinebach können sich gut vorstellen, dass in den Mensen des Studentenwerks künftig viel häufiger als bisher Ausstellungen zu sehen sind - gern auch mit Motiven aus der Wissenschaft oder dem Leben an der Universität. Ideen, Fotos, Grafiken, künstlerische Arbeiten - vieles ist willkommen und kann an anja.schoenherr@swcz.de oder an pressestelle@tu-chemnitz.de gesendet werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Faszination Mikrokosmos" erteilt Susann Ebert, Telefon 0371 531-35812, E-Mail susann.ebert@chemie.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
09.04.2010

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