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Prof. Dr. Beate Neuss hat an der TU Chemnitz die Professur für Internationale Politik inne. Foto: Christine Kornack

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Für mehr demokratisches Bewusstsein in der Bevölkerung

Prof. Dr. Beate Neuss ist neue Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für politische Bildung

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung hat eine neue Vorsitzende: Prof. Dr. Beate Neuss. Sie ist seit 1994 Professorin für Internationale Politik an der Technischen Universität Chemnitz und widmet sich in ihrer Forschungsarbeit den drei Schwerpunkten Europäische Integration, Deutsche Außenpolitik und Transatlantische Beziehungen. Erfahrungen aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit möchte Prof. Neuss in die Arbeit des Wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für politische Bildung einbringen. "Ich möchte insbesondere für ein stärkeres demokratisches Bewusstsein in der Bevölkerung sorgen", so die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin. Der Beirat besteht derzeit aus neun Sachverständigen der politischen Bildung. Dieses Gremium unterstützt den Präsidenten der Bundeszentrale Thomas Krüger bei seinen inhaltlichen Entscheidungen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat das Ziel, in der Öffentlichkeit das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Gemeinsam mit einem bundesweiten Netzwerk aus Landeszentralen, Bildungseinrichtungen und –trägern agiert die Bundeszentrale für politische Bildung dabei unabhängig und überparteilich - und das seit mehr als 50 Jahren.

Die Bundeszentrale für politische Bildung im Internet: http://www.bpb.de

Zur Person: Prof. Dr. Beate Neuss

Beate Neuss wurde 1953 in Essen geboren. Sie ist verheiratet. Von 1971 bis 1978 studierte sie an der Universität Münster und der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte und Soziologie. 1983 promovierte sie im Fach Politikwissenschaft zum Dr. phil. und 1992 erfolgte die Habilitation in diesem Fach.
Neuss arbeitete von 1980 bis 1993 als wissenschaftliche Assistentin bzw. Oberassistentin am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Universität München. Von 1978 bis 1994 nahm sie einen Lehrauftrag an der Außenstelle München der Wayne State University wahr. 1985 hatte Neuss eine Gastprofessur an der University of Minnesota, Minneapolis (USA). In den kommenden drei Jahren führte sie mehre Forschungsprojekte in die Vereinigten Staaten von Amerika. Von 1989 bis 1990 hatte sie einen Lehrauftrag an der Universität Bamberg und von 1992 bis 1994 war sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Politik, einer institutionell selbständigen Einrichtung an der Universität München. Seit 1994 ist Beate Neuss Professorin für Internationale Politik an der TU Chemnitz. Von 1997 bis 2000 hatte sie das Amt der Studiendekanin der Philosophischen Fakultät inne und ist seit 1997 Vertrauensdozentin der Konrad-Adenauer-Stiftung an der TU Chemnitz.
Prof. Neuss arbeitet in zahlreichen Gremien mit, zum Beispiel ist sie stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie Mitglied im Präsidium des Arbeitskreises Europäische Integration.

Weitere Informationen: Technische Universität Chemnitz, Philosophische Fakultät, Fachgebiet Politikwissenschaft, Reichenhainer Str. 41, 09126 Chemnitz, Prof. Dr. Beate Neuss, Telefon (03 71) 5 31 - 49 26, Fax (03 71) 5 31 - 40 92, E-Mail beate.neuss@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
06.09.2005

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