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1,5 Millionen Euro für Sächsisch-Tschechische Hochschulinitiative (STHI)

Professur Sozial- und Wirtschaftsgeographie kann ihre erfolgreiche Arbeit im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet fortsetzen

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Projektmitarbeiterin Ilona Scherm (r.) hält im Rahmen der Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative (STHI) auch Kontakt zu tschechischen Absolventen der TU Chemnitz - wie Dr. Radka Holecková und Dr. Ludek Hodic. Foto: Sven Gleisberg

Die Technische Universität Chemnitz als Lead Partner kann gemeinsam mit den tschechischen Partnern, der Jan Evangelista Purkyně-Universität in Ústí nad Labem und der Westböhmischen Universität in Pilsen, die Umsetzung der Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative (STHI) starten. Den Projektpartnern wurden für dieses Vorhaben mehr als 1,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziel 3-Programmes zugesagt.

Hauptinhalt dieser Hochschulinitiative ist die Erweiterung und Weiterqualifizierung besonders relevanter Bildungsaktivitäten zu Gunsten von Wissenschaftlern, Studierenden und Praktikern aus Unternehmen und Fachverbänden über die sächsisch-tschechische Grenze hinweg. "Insbesondere geht es um eine erhebliche Verbesserung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zwischen den Nachbarn sowie um eine Intensivierung des Wissenschaftstransfers", sagt Projektleiter Prof. Dr. Peter Jurczek, Inhaber der Professur Sozial- und Wirtschaftsgeographie der TU Chemnitz. "Damit gelingt es, unsere bisherigen vielfältigen Aktivitäten im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet - insbesondere die binationalen Kooperationen zwischen den Universitäten und Unternehmen beider Länder - voranzutreiben und dieses Netzwerk im deutsch-tschechischen Grenzraum qualitativ auszubauen", ergänzt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der Technischen Universität Chemnitz.

Diese anspruchsvolle grenzüberschreitende Bildungsmaßnahme nimmt im August 2009 ihre Arbeit auf. Bereits während der Sommermonate werden in Zusammenarbeit mit den tschechischen Projektpartnern zwei "Sächsisch-Tschechische Summer Schools" in Ústí nad Labem und Chemnitz durchgeführt. Während der Laufzeit des Projektes sollen außerdem themenbezogene Fachtagungen zu sächsisch-tschechischen Fragestellungen durchgeführt werden, bildungsorientierte Forschungsarbeiten mit sächsisch-tschechischer Thematik gefördert, gemeinsame Studiengänge geplant und Publikationen herausgegeben werden. Daneben ist geplant, die seit Jahren an der TU Chemnitz eingerichtete Sächsisch-Tschechische Fachbibliothek (STFB) weiter zu fördern und dabei auch die Zusammenarbeit der Bibliotheken der beteiligten Universitäten im Grenzraum zu intensivieren.

Weitere Informationen erteilen Projektleiter Prof. Dr. Peter Jurczek, Telefon 0371 531-34911, E-Mail peter.jurczek@phil.tu-chemnitz.de sowie die Projektmitarbeiterin Ilona Scherm, Telefon 0371 531-34503, E-Mail scherm@hrz.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
03.08.2009

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