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Neue Berufung an die Universität

Prof. Dr. Erik Haberzeth wurde zum 1. März 2024 als neuer Professor an die TU Chemnitz berufen – er leitet zukünftig die Professur Erwachsenenbildung und Weiterbildung

Prof. Dr. Erik Haberzeth wurde zum 1. März 2024 als neuer Professor an die Technische Universität Chemnitz (TUC) berufen und erhielt nun im Rahmen einer feierlichen Übergabe durch den Rektor der TUC, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, seine Berufungsurkunde. Prof. Dr. Erik Haberzeth leitet in Zukunft die Professur Erwachsenenbildung und Weiterbildung an der Philosophischen Fakultät.

Zur Person: Prof. Dr. Erik Haberzeth

Nach seinem Pädagogik-Studium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg war Erik Haberzeth als Wissenschaftlicher Mitarbeiter von 2005 bis 2009 an der Universität Hamburg, von 2009 bis 2011 an der Technischen Universität Braunschweig und von 2011 bis 2013 an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Während dieser Zeit promovierte er zum Thema „Didaktische Thematisierungsstrategien wissenschaftlichen Wissens – Eine qualitative Studie zur Inhaltlichkeit von Lehre am Beispiel des Themas Lernen". Von 2013 bis 2015 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Erwachsenenbildung und Weiterbildung der TUC, in dieser Zeit übernahm er mehrere Monate vertretungsweise die Leitung dieser Professur. Von 2015 bis 2016 war an der Universität Hamburg als Leiter des Projektes „Kompetenz 4.0“ tätig. Anschließend wurde er im Zentrum Berufs- und Erwachsenenbildung der Pädagogischen Hochschule Zürich als Professor für Höhere Berufsbildung und Weiterbildung berufen.

Zu seinen Forschungsinteressen gehören das Lernen Erwachsener, das professionelle Handeln des Personals in der Weiterbildung, die Entwicklung der Weiterbildungsanbieter sowie Fragen des Weiterbildungssystems und der Weiterbildungspolitik. In den letzten Jahren wurde insbesondere das Feld der Digitalisierung von Arbeit und Bildung von ihm bearbeitet.

An der TUC möchte Prof. Haberzeth die Professur Erwachsenenbildung und Weiterbildung als ein sichtbares Zentrum für Fragen des Lernens und der Weiterbildung Erwachsener in Sachsen etablieren. Fast alle gesellschaftlichen Herausforderungen wie das für die TUC zentrale Verhältnis von Mensch und Technik gehen mit Lernbedarfen Erwachsener einher, denen professionell pädagogisch begegnet werden muss. Die Lehre soll wissenschaftsbasiert und kompetenzorientiert auf aktuelle Herausforderungen im beruflichen Handlungsfeld der Erwachsenenbildung ausgerichtet werden, gerade auch um dem Fachkräftemangel in Deutschland begegnen zu können. Forschungsbezogen wird zunächst die Programm- und Angebotsentwicklung als das Herzstück professioneller Tätigkeit in der Erwachsenenbildung im Mittelpunkt stehen. Dabei sind Projekte geplant, in denen die gegenwärtigen Herausforderungen der Digitalisierung, der Diversitätssensibilität sowie der Nachhaltigkeit in der Programmplanung erforscht werden sollen.

Mario Steinebach
28.02.2024

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