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Der kulturelle Blick auf drängende Menschheitsprobleme

Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation lädt vom 5. bis 9. Dezember 2022 zu einer Veranstaltungswoche zu Klima, Ökologie und Nachhaltigkeit in Literatur, Film und Gesellschaft ein

  • Buntes Bild mit Radfahrerin und Gebäuden, einem Fluss und fliegenden Laubblättern.
    Grafik: Jennifer Munzert
  • Junge Frau sitzt auf einem Sessel, der auf einem Rasen steht.
    Organisatorin der Veranstaltung ist Alžběta Malátová, Mitarbeiterin an der Professur für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft. Foto: Matthias Meiler

Vom 5. bis 9. Dezember 2022 veranstaltet das Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation unter dem Titel „Environmental Week – Nachhaltigkeit in Literatur, Film und Gesellschaft“ eine Woche mit fünf themenbezogenen Abendveranstaltungen. Die „Environmental Week“ bietet abwechslungsreiche Kulturveranstaltungen mit Chemnitzer Studierenden und Professorinnen des Instituts, geladenen Gästen, mit Filmvorführung und Lesebühne. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.

„Ganz herzlich eingeladen ist natürlich nicht nur die universitäre, sondern darüber hinaus gerade auch die Stadtöffentlichkeit“, sagt Alžběta Malátová, Mitarbeiterin an der Professur für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, bei der die Organisationsfäden zusammengeführt werden.

Programmübersicht der „Environmental Week“

Eröffnet wird die Veranstaltungswoche am Montag, 5. Dezember, 19:30 Uhr im „Alten Heizhaus“ im Uni-Teil Straße der Nationen 62 von Prof. Dr. Marlen Gabriele Arnold, Inhaberin der Professur BWL – Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit der TU Chemnitz sowie Rektoratsbeauftragte für Nachhaltige Campusentwicklung. Im Anschluss folgt unter dem Titel „Literatur im Anthropozän“ eine Podiumsdiskussion zur Ökologie in der Belletristik, in der sich Studierende anhand dreier ökokritischer Romane („Pfisters Mühle“ von Wilhelm Raabe, „Erstaunen“ von Richard Powers, „Der Mann mit den Facettenaugen“ von Wu Ming-Yi) dem Thema Nachhaltigkeit und seiner literarischen Bearbeitung widmen.

Am Dienstagabend (6. Dezember) wirft der Gastvortrag von Jöran Landschoff (Heidelberger Akademie der Wissenschaften) einen sprachwissenschaftlichen Blick auf das Thema „Klimawandel, Klimakrise und Klimaleugnung – Zur sprachlich-kommunikativen Seite eines Menschheitsproblems“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im  „Alten Heizhaus“.

Der Filmclub „mittendrin“, Reichenhainer Str. 35/37, zeigt am Mittwoch (7. Dezember) um 20:00 Uhr das preisgekrönte Drama „Beasts of the Southern Wild“, woraufhin anschließend zur Diskussion geladen wird.

Am Donnerstagabend (8. Dezember) spricht Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der TU Chemnitz, zum Thema „Klimarassismus“ (Beginn 19:00 Uhr, „Altes Heizhaus“).

Die Woche wird am Freitagabend (9. Dezember) beschlossen von der Chemnitzer Lesebühne „Der fliegende Sessel“, die um 19:30 Uhr im Weltecho, Annaberger Str. 24, zur Landung ansetzt und unter dem Motto „Natur lesen, Natur denken“ alle ganz herzlich zum literarischen Lesen und Lauschen von eigenen und fremden Texten einlädt. Der zweite Teil des Leseabends ist wie immer themenoffen.

Kooperationspartnerinnen und -partner auf vielen Ebenen

Als Kooperationspartner beteiligt sich auch das Studentenwerk an der „Environmental Week“ und bietet in der mensa55 (Campus Reichenhainer Straße) von Dienstag bis Donnerstag ein erhöhtes Angebot von vegetarischen und veganen Speisen und wird in diesem Zeitraum auf Schwein und Rind verzichten. Am Mittwoch gestaltet das Studentenwerk schließlich seinen ersten „Veggie Wednesday“ und verzichtet an diesem Tag gänzlich auf Fleischprodukte.

„Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Programmwoche auch viele unterschiedliche Akteurinnen und Akteure der Universität haben gewinnen und einbinden können“, berichtet Alžběta Malátová mit Blick auf ihr Herzensprojekt: „Auch die Chemnitzer Students4Future und das StuRa-Referat ‚Ökologie und Nachhaltigkeit‘ – kurz NATUC – beteiligen sich gern und können so für ihre Sache werben.“

Kontakt: Alžběta Malátová, alzbeta.malatova@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
22.11.2022

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