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Menschelnden Maschinen soziologisch auf den Grund gehen

TV-Tipp: Techniksoziologe und Digitalisierungs-Experte Dr. Andreas Bischof von der TU Chemnitz ordnet die Entwicklung intelligenter Maschinen am 6. August 2022 in 3sat-Dokumentation ein

Maschinen werden immer intelligenter und nehmen uns bereits jetzt diverse Aufgaben im Alltag ab. Aber führen intelligentere Maschinen auch zwangsläufig zu Maschinen mit Bewusstsein? Teilen wir unser Leben vielleicht bald mit Androiden, die wir kaum noch von unseren analogen Mitmenschen unterscheiden können? Und was bedeutet das für den ethischen Umgang mit Maschinen? Um diese Fragen geht es in der Dokumentation „Ich rechne, also bin ich - künstliche Intelligenz und menschliche Identität“ des Senders 3sat, die unter Beteiligung der Technischen Universität Chemnitz entstanden ist. Die Dokumentation wird am 6. August 2022, ab 19.20 Uhr, gesendet und steht danach in der Mediathek zur Verfügung.

Dreh an der TU Chemnitz – Mensch-Technik-Interaktion im Fokus

Gedreht hat das Team unter anderem auch an der TU Chemnitz und vor Ort mit Dr. Andreas Bischof gesprochen. Bischof ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Medieninformatik (Leitung: Prof. Dr. Maximilian Eibl) der TU Chemnitz und leitete die Nachwuchsforschungsgruppe „miteinander“. Als Sachverständiger berät er zudem unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Fragen von Bürgerbeteiligung in der Forschung. Um Partizipation geht es auch in dem TV-Beitrag von 3sat. Hier spricht Bischof vor allem über die Beteiligung intelligenter Maschinen am Leben der Menschen und das Forschungsfeld der „Mensch-Roboter-Interaktion“, konkret zum Beispiel anhand des Pflege-Sektors, wo bereits jetzt Roboter eingesetzt werden. Dabei geht es weniger um die Frage, ob Roboter ein Bewusstsein entwickeln können, sondern viel mehr, wer die Kontrolle und Verfügungsgewalt über intelligente Maschinen hat.

Ein Thema, wie es mit Blick auf die umfassende Alltagspräsenz digitale Assistenzsysteme aktueller kaum sein könnte und das von der TU Chemnitz unter anderem im Rahmen ihrer Kernkompetenz „Mensch und Technik“ und vom Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“ bearbeitet wird.

Für die passende Optik des Films sorgte zudem das Team der Professur Künstliche Intelligenz (Leitung. Prof. Dr. Fred Hamker), das für den Dreh verschiedene Roboter bereitgestellt hat. Die Mitarbeiter Tran Duy Hoa und Torsten Fietzek präsentierten den Kameras unter anderem drei ca. 60 cm große NAO-Roboter und einen kleinkindähnlichen i-Cub-Roboter, deren Aufnahmen als Schnittbilder genutzt werden.

Weitere Informationen erteilt Dr. Andreas Bischof, Tel. +49 371 531-32515, E-Mail andreas.bischof@informatik.tu-chemnitz.de.

Matthias Fejes
01.08.2022

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