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Die Professur Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz ist Mitherausgeber des deutschlandweit ersten umfassenden Handbuchs für interkulturelle Kommunikation und Kompetenz

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Buchtitel: Verlag J.B. Metzler

Warum versteht man sein Gegenüber manchmal nicht? Was für eine Rolle spielt die Kultur dabei? Fragen wie diese beantwortet das "Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz", das am 21. September 2007 erscheint. Herausgegeben wird es von der Professur Interkulturelle Kommunikation (IKK) an der TU Chemnitz und der Professur für Interkulturelles Training für den chinesischsprachigen Kulturraum der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Vor ungefähr vier Jahren hatte Prof. Dr. Jürgen Straub, Inhaber der Professur IKK, die Idee zu diesem Handbuch. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat er gemeinsam mit seinen Kollegen Dipl.-Psych. Arne Weidemann und Prof. Dr. Doris Weidemann intensiv daran gearbeitet. "Unser Handbuch ist ein Unikat in der deutschen, aber auch internationalen Studienlandschaft. Bisher gibt es im amerikanischen Sprachraum zwar einige gute interkulturelle Handbücher, die sich aber eher auf interkulturelle Trainings und somit überwiegend auf die Qualifizierung von Managern spezialisieren. Oder es gibt andere Handbücher, die jedoch auf eine Disziplin zugeschnitten sind", so Prof. Straub.

Für die Herausgeber war es wichtig, kein Rezeptbuch für mögliche interkulturelle Überschneidungssituationen herauszugeben, sondern ein Handbuch zu veröffentlichen, das den aktuellen Stand der Wissenschaft widerspiegelt. "Das Buch ist in sechs Themenbereiche gegliedert. Von Grundbegriffen wie Kultur, Kompetenz, Identität und Anerkennung, geht es über die disziplinären und theoretischen Zugänge in den Sozial- und Kulturwissenschaften zum dritten Teil, den Forschungsmethoden. In den Teilen vier, fünf und sechs werden interkulturelle Praxis- und Anwendungsfelder sowie Verfahren und Ansätze zur Förderung interkultureller Kompetenz beschrieben", so Straub. All das geschieht in mehr als 80 Artikeln von circa 60 renommierten Wissenschaftlern aus so gut wie allen Sozial- und Kulturwissenschaften. Inhaltlich richtet sich das Handbuch in erster Linie an Lehrende und Studierende von Studienrichtungen, die sich mit Kultur, kulturellem Austausch, interkultureller Kommunikation und Kompetenz sowie verwandten Themen auseinandersetzen. Das Handbuch soll aber auch Lehrpersonal an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenen- und Jugendbildung und interessierte Praktiker erreichen. Es ist ein Überblickswerk, das kulturelle Phänomene in Verbindung mit den klassischen Themen beispielsweise der Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Linguistik, Germanistik und Theologie aus den unterschiedlichsten sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven beschreibt und untersucht.

Die Herausgeber Jürgen Straub, Arne Weidemann und Doris Weidemann verbinden mit diesem Handbuch die Hoffnung, dass das Profil der Professur IKK der TU Chemnitz international sichtbarer und auch die Bedeutung dieses jungen Forschungsfeldes deutlicher wird. "In erster Linie wünschen wir uns aber", so Straub, "dass möglichst viele Studenten während ihres Studiums darin lesen. Manche werden es sicherlich ganz selektiv zum Nachschlagen verwenden, das ist auch legitim. Aber alles in allem bietet das Handbuch einen fundierten Überblick über den Stand aktueller disziplinärer und interdisziplinärer Forschungen im Fach Interkulturelle Kommunikation, so dass es sich in seiner Gänze als obligatorische Lektüre bestens eignet. Zum Beispiel in einem Masterstudiengang wie dem in Chemnitz angebotenen." Das "Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz" erscheint im Verlag J.B. Metzler, ISBN: 978-3-476-02189-2.

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. Jürgen Straub und Dipl.-Psych. Arne Weidemann, Telefon 0371 531-34550, E-Mail arne.weidemann@phil.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Carina Linne)

Katharina Thehos
19.09.2007

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